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R├╝lpsen erw├╝nscht, K├╝ssen verboten

Hans-Werner Rodrian/srt

Aktualisiert am 06.01.2015Lesedauer: 4 Min.
Wo ist R├╝lpsen erw├╝nscht und k├╝ssen verboten?
Wo ist R├╝lpsen erw├╝nscht und k├╝ssen verboten? (Quelle: /Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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H├Ąndchen halten in ├ägypten? Nase putzen in den USA? Besser nicht. Diese Tipps helfen, auf Fernreisen Fettn├Ąpfchen zu umgehen. Wir haben die wichtigsten Regeln f├╝r beliebte Reisel├Ąnder zusammengestellt.

USA: Zum Naseputzen in den Powder Room

Im Land der unbegrenzten M├Âglichkeiten wird jeder beim Vornamen angesprochen und sofort nach Hause eingeladen - das ist freilich nur selten ernst gemeint. Auf "How are you" antwortet man selbstverst├Ąndlich nie anders als "great". Bei Tisch ist das Naseputzen verp├Ânt, der wohlerzogene Gast verschwindet dazu in den "powder Room". Beim Betreten eines Restaurants wartet er au├čerdem, bis ihm ein Platz zugewiesen wird. Noch wichtiger ist das angemessene Trinkgeld: Der Kellner erwartet 15 Prozent des Rechnungsbetrages, weil der "tip" ein wesentlicher Teil seines Lohnes ist. Am Strand gilt oben ohne - selbst nur kurz beim Umziehen - als v├Âllig unm├Âglich.

├ägypten: Ein K├╝sschen zwischen M├Ąnnern

An den Str├Ąnden von Hurghada und Sharm el Sheikh geht es zu wie auf Mallorca, und doch ist ├ägypten ein muslimisches Land. Den Dorfspaziergang oder gar den Besuch einer Moschee unternimmt man deshalb unbedingt in angemessener Kleidung, also mit bedeckten Schultern und langen Hosen. ├ägypter sind sehr herzlich und meinen das auch wirklich so. Zum Abschied ist ein K├╝sschen auf beide Wangen normal - unter Frauen und durchaus auch unter M├Ąnnern. Z├Ąrtlichkeiten zwischen den Geschlechtern sind dagegen in der ├ľffentlichkeit ein No-go.

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Dubai: Besser mit Sonnenbrille

Wie in allen arabischen L├Ąndern vermeiden es Besucher in Dubai besser, beim Gespr├Ąch die Arme vor der Brust zu verschr├Ąnken. Bei der Begr├╝├čung gilt der erste Gru├č immer dem Mann. Frauen gr├╝├čt man als Deutscher am besten durch kurzes Kopfnicken und h├Ąlt auf keinen Fall zu lange Blickkontakt. Auch als Linksh├Ąnder reicht man sich niemals die linke Hand - sie gilt als unrein. Deshalb wird auch nur mit der rechten Hand gegessen. Wer eingeladen wird, der lehnt nach der dritten Schale Kaffee dankend ab. Touristinnen tun gut daran, ihre Augen mit einer gro├čen Sonnenbrille vor M├Ąnnerblicken zu sch├╝tzen. Offen getragenes Haar, enge Hosen oder kurze R├Âcke gelten als unschicklich. Beim Fotografieren, vor allem von verschleierten Frauen, ist Zur├╝ckhaltung angebracht.

Thailand: Vorsicht, Fu├čstellung!

Das freundliche Streicheln ├╝ber das Haar eines Kindes gilt im Land des L├Ąchelns als echter Fauxpas: Der Kopf ist dem Buddhisten ein heiliges K├Ârperteil. Noch schlimmer w├Ąre es, mit den Fingern auf andere Menschen zu zeigen oder mit dem Fu├č auf andere zu zeigen. Fu├čsohlen d├╝rfen auch nie auf Buddha-Statuen gerichtet sein. Empfindlich reagieren Thail├Ąnder auf das Zerkn├╝llen von Geldscheinen - das gilt als Majest├Ątsbeleidigung, denn der Monarch ist darauf abgebildet. Thais legen gro├čen Wert auf gepflegte Kleidung - mit T-Shirt und kurzer Hose gilt man als bettelarm.

China: R├╝lpsen erw├╝nscht

Den ersten Fehler begeht gleich, wer seinen chinesischen Gastgeber ber├╝hrt - Schulterklopfer oder gar eine Umarmung sind in China n├Ąmlich tabu. Daf├╝r sch├Ątzt man im Reich der Mitte P├╝nktlichkeit sehr, ebenso f├Ârmliche Kleidung. Beim Essen erwartet der Gastgeber, dass fr├Âhlich ger├╝lpst und geschmatzt wird, wenn es schmeckt. Eins darf man allerdings nie machen: die St├Ąbchen in den Reis stecken, denn so gedenkt man der Verstorbenen. Geschenke m├╝ssen durch zwei teilbar und m├Âglichst in rotes Papier eingewickelt sein. Lautes Reden, Sprechen mit den H├Ąnden und ausdrucksstarke Mimik gelten als unfein. Achtung bei Fragen: Der Chinese sagt niemals nein, eine Ablehnung muss man aus verschiedenen Ja-Varianten heraus lesen.

Brasilien: Mit Zahnb├╝rste ins Restaurant

Die hei├čen Rhythmen beim Karneval von Rio k├Ânnen nicht dar├╝ber hinweg t├Ąuschen: In vielerlei Hinsicht ist man in Brasilien sehr konservativ. Homosexuelle Paare zum Beispiel haben es sehr schwer. Bei Einladungen gilt eine halbe Stunde Versp├Ątung als fr├╝heste Eintreffzeit. Bei der Begr├╝├čung nehmen sich auch wildfremde Menschen in den Arm und deuten einen Kuss auf jede Wange an. Frauen d├╝rfen ruhig sehr sexy Kleidung tragen - aber nur mit perfekt epilierten Beinen und Achseln. K├Ârperhygiene ist extrem wichtig - Brasilianer duschen mehrmals t├Ąglich und nehmen ins Restaurant die Zahnb├╝rste mit. Komplimente d├╝rfen gern direkt und sehr pers├Ânlich sein. Rote Blumen schenkt man aber nur zu Begr├Ąbnissen.

Indien: Kopfnicken bedeutet nein

Verkehrte Gestikwelt: Wer am Ganges freundlich den Kopf sch├╝ttelt, der zeigt damit seine Zustimmung. Dazu sagt der Inder gern noch "aha", was wiederum keineswegs f├╝r Verwunderung steht. Ein Nein signalisiert man in Indien dagegen, indem man kurz mit dem Kopf zuckt und dazu mit der Zunge schnalzt. Traditionell geht man bei der Begr├╝├čung vor. Besser als Handgeben ist der klassische indische Gru├č: Handfl├Ąchen wie zum Gebet vor der Brust zusammenlegen, den Kopf leicht neigen und "Namaste" sagen - guten Tag. Das funktioniert ├╝brigens zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Karibik: Temperament und Takt

In der Karibik, zum Beispiel in der Dominikanischen Republik, begegnen Menschen einem meist freundlich, lebhaft und temperamentvoll. Wer sich dadurch selbst zu forschem Auftreten verleiten l├Ąsst, der kommt bei den Dominikanern schnell als aggressiv und respektlos an. Und ohne gezeigten Respekt ist man auf den Inseln schnell unten durch. Vor allem auf Jamaika sind viele Insulaner nicht gerade kamerafreundlich. Taktgef├╝hl beweist aber ├╝berall auf der Welt, wer Einheimische grunds├Ątzlich um Erlaubnis bittet, bevor er sie ablichtet. Das gebietet die Achtung vor dem anderen Menschen und kann dar├╝ber hinaus auch nicht schaden, wenn man wieder daheim ist.

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