Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Europäische Union >

Strategie gegen Müll: Wie die EU die Plastikflut eindämmen will

...

Strategie gegen Müll  

Wie die EU die Plastikflut eindämmen will

16.01.2018, 20:41 Uhr | dpa

Strategie gegen Müll: Wie die EU die Plastikflut eindämmen will. Europaweit fallen jährlich rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an (Quelle: dpa/Stefan Sauer)

Europaweit fallen jährlich rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an (Quelle: Stefan Sauer/dpa)

Vor einigen Tagen erklärte China das Aus des Imports von Plastikmüll. Das hat auch Auswirkungen auf Europa. Die EU-Kommission feilt nun an einer Strategie zur Reduzierung des Müllbergs.

Sämtliche Plastikverpackungen in Europa sollen bis 2030 wiederverwertbar werden. Dies ist Teil einer Strategie der EU-Kommission, um Plastikabfälle zu verringern, das Recycling voranzubringen und Menschen, Meere und Umwelt besser zu schützen. "Wir müssen verhindern, dass Plastik in unser Wasser, unser Essen und sogar unsere Körper kommt", erklärte Kommissionsvizepräsident Frans Timmermans in Straßburg.

Europaweit fallen nach Angaben der EU-Kommission jährlich rund 26 Millionen Tonnen Plastikmüll an. Nur knapp 30 Prozent davon werden zur Wiederverwertung gesammelt, die übrigen 70 Prozent landen auf Müllkippen, in Verbrennungsanlagen oder in der Umwelt, vor allem in den Meeren.

Sorteinreines Sammeln, keine Einweggegenstände

Die EU-Kommission will mit einem Maßnahmenbündel gegensteuern. So sollen neue Regeln entwickelt werden, um Plastik leichter wiederverwertbar zu machen. Europaweit sollen Kunststoffabfälle möglichst sortenrein gesammelt werden. Zudem will die Kommission noch 2018 neue Regeln zur Vermeidung von Einmalgegenständen aus Plastik an vorschlagen, also zum Beispiel Strohhalme, Einwegbesteck oder Deckel für Kaffeebecher. Die Beimengung von Plastikpartikeln in Kosmetika und Waschmitteln soll unterbunden werden.

In Häfen sollen Abfallannahmestellen für Schiffe vorgeschrieben werden. Denn 20 bis 40 Prozent der Abfälle in den Ozeanen stammten von Schiffen, erklärte die Kommission. Insgesamt sollen nach Angaben des Umweltbundesamts bis zu 142 Millionen Tonnen Plastikabfälle in den Weltmeeren schwimmen.

Quelle:
- dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Digital fernsehen und bis zu 305,- € sichern!*
jetzt bestellen bei der Telekom
Anzeige
Verführerische Wäsche: BHs, Strumpfhosen u.v.m.
gefunden auf otto.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018