Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Europäische Union >

Ursula von der Leyen: Jean-Claude Juncker startet Knuddelattacke

Treffen in Brüssel  

Junckers überschwänglicher Empfang für von der Leyen

04.07.2019, 13:18 Uhr | dpa-AFX, AFP

 (Quelle: Reuters)
EU: Zärtlichkeiten bei Treffen zwischen Juncker und von der Leyen

Der amtierende EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker empfing am Donnerstag Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, die für seine Nachfolge nominiert ist. Dabei kamen sich die beiden Politiker sehr nahe. (Quelle: Reuters)

Herzliche Begrüßung: EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker kam seiner möglichen Nachfolgerin Ursula von der Leyen sehr nahe. (Quelle: Reuters)


Jean-Claude Juncker ist für seine herzlichen Begrüßungen bekannt – nun kam Ursula von der Leyen in den Genuss. Allerdings ist noch nicht sicher, ob sie auch Junckers Nachfolgerin als EU-Kommissionspräsidentin wird.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Donnerstag seine mögliche Nachfolgerin Ursula von der Leyen in Brüssel empfangen. Juncker umarmte und herzte die CDU-Politikerin bei einem Fototermin, doch beantworteten die beiden keine Fragen.

Von der Leyen war auf dem Gipfel am Dienstag überraschend als Junckers Nachfolgerin nominiert worden. Schon am Mittwoch reiste die Bundesverteidigungsministerin nach Straßburg, um bei Europaabgeordneten um Unterstützung zu werben.

Tusk verteidigt Personalpaket

Ihre Wahl könnte Mitte Juli über die Bühne gehen. Allerdings ist eine Mehrheit im Europaparlament für die CDU-Politikerin noch nicht sicher. Etliche Abgeordnete kritisieren, dass nicht einer der Spitzenkandidaten der Europawahl Kommissionschef wird, sondern völlig unerwartet eine Kandidatin von außen.
 

 
EU-Ratsvorsitzende Donald Tusk verteidigte das vom Rat der EU-Staaten beschlossene Personalpaket für mehrere EU-Spitzenjobs indes. Erstmals in der Geschichte der Europäischen Union hätten die Staats- und Regierungschefs zwei Frauen und zwei Männer für Schlüsselposten vorgeschlagen, sagte der Pole vor dem Europaparlament in Straßburg. Dies sei eine positive Entwicklung.

Das Europaparlament hat bei der Ernennung der Kommissionsmitglieder ein Mitspracherecht. Von der Leyen kann auf die Unterstützung der EVP-Fraktion rechnen – obwohl diese bis zuletzt an ihrem Spitzenkandidaten Weber festgehalten hatte. Auch die Zustimmung der Liberalen galt als sicher.
 

 
Die Sozialdemokraten und Linken haben bereits angekündigt, von der Leyen nicht zu unterstützen. Die Grünen wollen über ihr Abstimmungsverhalten nach einem Treffen mit der designierten EU-Kommissionspräsidentin entscheiden. Wie sich die rund 160 europafeindlichen und europaskeptischen Abgeordneten verhalten werden, ist unklar.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
hier MagentaZuhause M sichern
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal