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Sonneborn äußert sich zu Parteiaustritt von Semsrott

  • Patrick Diekmann
Von Daniel Schreckenberg, Patrick Diekmann

Aktualisiert am 14.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Martin Sonneborn und Nico Semsrott: Gemeinsam saßen sie seit 2019 im EU-Parlament – nun gehen die Satiriker getrennte Wege. Die Vorwürfe wiegen schwer.
Martin Sonneborn und Nico Semsrott: Gemeinsam saßen sie seit 2019 im EU-Parlament – nun gehen die Satiriker getrennte Wege. Die Vorwürfe wiegen schwer. (Quelle: snapshot/imago-images-bilder)
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Mit kontroversen Tweets sorgt der EU-Abgeordnete Martin Sonneborn immer wieder für Ärger. Nach Rassismus-Vorwürfen will nun sein Parteikollege im EU-Parlament nichts mehr mit ihm zu tun haben.

Rassismus-Vorwürfe in der Spaßpartei: Aus Ärger über seinen Parteichef ist EU-Politiker Nico Semsrott aus der Partei "Die Partei" ausgetreten. Der 34-jährige Kabarettist wirft seinem ehemaligen Kollegen und früheren "Titanic"-Chefredakteur Martin Sonneborn Rassismus vor.

Sonneborn zeigt sich in einer Stellungnahme zum Parteiaustritt von Semsrott einsichtiger als in seinen Tweets zuvor. "Es tut mir leid, dass Menschen durch die Reproduktion dieser Stereotype verletzt wurden", schreibt Sonneborn. Die Wirkung des Shirts habe er unterschätzt. "Ich war so überzeugt davon, dass die Stoßrichtung des Aufdrucks klar ist, dass mir nicht bewusst war, dass sich jemand davon rassistisch diskriminiert fühlen könnte." Wenn ein Witz aber zu rassistischer Verletzung führe, dann sei es ein misslungener Witz.

Von Semsrott verabschiedet sich Sonneborn mit einem Augenzwinkern: "Ich bedanke mich bei Nico Semsrott für die deprimierende Zusammenarbeit", schrieb er. Semsrott ist Kabarettist und tritt in der Rolle eines "Demotivationstrainer" auf, der Zuschauer für deprimierende Themen begeistern möchte.

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Semsrott saß für die Spaßpartei seit 2019 im Europaparlament – gemeinsam mit Spitzenkandidat Sonneborn, der bereits seit 2015 in Brüssel vertreten ist. Sein Mandat will Semsrott als parteiloser Abgeordneter weiterführen.

Sonneborn hatte in der vergangenen Woche mit Tweets für Wirbel gesorgt. Nach dem Sturm auf das US-Kapitol postete Sonneborn sich mit einem T-Shirt, auf dem mit einem vermeintlich chinesischen Akzent der Abgesang der USA angekündigt wurde.

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Es folgte ein Shitstorm, auf den Sonneborn mit Fotos früherer Titanic-Ausgaben reagierte – diese können ebenfalls als rassistisch aufgefasst werden. Zudem provozierte er mit der Aufforderung, nun darüber zu diskutieren, "was Satire darf und soll". Für Semsrott offenbar zu viel: "Ich habe vor einem Jahr vergeblich zu dieser Thematik mit ihm [Sonneborn] diskutiert und ihn vor einigen Tagen gebeten, über sein Posting nachzudenken und sich zu entschuldigen. Er hat es nicht gemacht. Das ist also kein Versehen, er will das eindeutig so."

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