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Astrazeneca will nun offenbar mehr Impfstoff liefern

Von dpa, dru

Aktualisiert am 28.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Fläschchen mit dem Oxford-Astrazeneca-Impfstoff: Wann und ob der Hersteller die zugesagten Impf-Dosen an die EU liefern wird, bleibt weiterhin offen.
Fläschchen mit dem Oxford-Astrazeneca-Impfstoff: Wann und ob der Hersteller die zugesagten Impf-Dosen an die EU liefern wird, bleibt weiterhin offen. (Quelle: Silvia Izquierdo/ap-bilder)
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In den vergangenen Tagen überzogen sich die EU und Astrazeneca mit gegenseitigen Vorwürfen. Wenngleich noch immer nicht klar ist, wann und wie viel der Impfstoffhersteller wirklich liefert, gibt es nun offenbar eine Annäherung.

Im Impfstoffstreit der Europäischen Union mit Astrazeneca sieht der CDU-Europapolitiker Peter Liese erste Bewegung. Statt nur einer Lieferung seines Corona-Impfstoffs im Februar erwäge der Pharmakonzern nun drei, sagte Liese am Donnerstag. Zudem habe sich der Hersteller bereit erklärt, bereits eine Woche nach der Zulassung zu liefern statt nach zwei Wochen. Der Druck auf das Unternehmen trage erste Früchte.

Auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, dass Astrazeneca-Chef Pascal Soriot einen Teil der angekündigten Lieferkürzung zurücknehmen wolle. Nach Angaben von EU-Politikern hatte die Firma vorige Woche erklärt, statt 80 Millionen Impfdosen im ersten Quartal nur 31 Millionen an die EU zu liefern. Jetzt zitiert das Blatt einen EU-Vertreter mit den Worten: "Es ist nicht wahrscheinlich, dass wir am Ende doch noch auf 80 Millionen kommen. Aber es sollten doch deutlich mehr werden als 31."

Die EU-Kommission und Vertreter der 27 Mitgliedsstaaten hatten am Mittwochabend ein Krisengespräch mit Soriot geführt. Sie sind empört über die angekündigte Kürzung und pochen auf fristgerechte Erfüllung des Liefervertrags über insgesamt bis zu 400 Millionen Impfdosen. Wann trotz der Annäherung wie viel geliefert wird, bleibt weiterhin offen.

Kritik an Astrazeneca: "Das ist ja wohl ein Witz."

Liese hatte im Gespräch mit t-online der Begründung des Herstellers für die Lieferengpässe energisch widersprochen. "Der Impfstoff wurde zumindest bis vor Kurzem auf deutschem Boden, im sachsen-anhaltinischen Dessau abgefüllt! Von dort aus wurde er auf den britischen Markt verschifft – aber Deutschland soll in der Lieferkette nicht erreichbar sein, wie es vonseiten Astrazenecas argumentiert wird? Das ist ja wohl ein Witz." Der CDU-Politiker ergänzte: "Wir wollen keinen Impfstoffkrieg, aber wir werden auch nicht in die Röhre schauen."

Der Grünen-Politiker Sven Giegold forderte, die Lizenz des Impfstoffs nach einer Vergütung für die Entwickler zum Gemeingut zu erklären. "Den Impfstoff von Astrazeneca könnten viele andere Unternehmen herstellen", erklärte Giegold. "Der Patentschutz verhindert, dass wir bei der Impfstoffproduktion die Möglichkeiten der Industrie voll ausnutzen."

Vielversprechende Daten zu viertem Impfstoff

CDU-Politiker Liese äußerte sich derweil zuversichtlich über einen weiteren Impfstoff, das Mittel des Herstellers Johnson&Johnson. Die Daten der klinischen Tests würden für Freitag oder Montag erwartet. "Wenn die Daten gut sind, und ich habe keinen Grund zu glauben, dass sie es nicht sind, haben wir einen vierten Impfstoff, und der Vorteil ist, dass er nur einmal verabreicht werden muss", sagte Liese. Die EU habe 200 Millionen Dosen bestellt, mit der Option auf weitere 200 Millionen. Er hoffe, dass das Mittel im Frühjahr zur Verfügung stehe.

Wie am Donnerstag weiter bekannt wurde, soll der Vertrag der EU-Kommission mit Astrazeneca rasch in redigierter Form veröffentlicht werden. Dem habe das Unternehmen grundsätzlich zugestimmt, bestätigten Kommissionskreise der Deutschen Presse-Agentur in Brüssel. Es werde nun besprochen, welche Teile aus Gründen der Vertraulichkeit geschwärzt würden. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" darüber berichtet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Interview mit CDU-Europapolitiker Peter Liese
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