Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland

HomePolitikAusland

Berlusconi mit Aufreger: Putin wurde zu Krieg gedrängt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für ein VideoVermisste nach Erdrutsch auf FerieninselSymbolbild für einen TextIndustrie befürchtet StromabschaltungenSymbolbild für einen TextLottogewinner: So viel Geld ist schon wegSymbolbild für einen Text"What A Feeling"-Star Irene Cara ist totSymbolbild für einen TextTote bei Wohnungsbrand im LockdownSymbolbild für einen TextMadonna gewährt seltenen EinblickSymbolbild für einen TextWilde Massenschlägerei fordert VerletzteSymbolbild für ein Video500 Jahre alter Brief entschlüsseltSymbolbild für einen TextDiscounter-Dach stürzt einSymbolbild für einen Text2.500 Nackte stellen sich an Strand aufSymbolbild für einen TextFamilie kracht gegen Haus – Mutter totSymbolbild für einen Watson TeaserSat.1 ändert plötzlich ProgrammSymbolbild für einen TextGelenkersatz: Gibt es eine Altersgrenze?
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Berlusconi mit Aufreger: Putin wurde zu Krieg gedrängt

Von dpa
Aktualisiert am 23.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Silvio Berlusconi
Silvio Berlusconi: Der ehemalige Premierminister Italiens ist ein guter Freund von Wladimir Putin. (Quelle: Oliver Weiken/dpa/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Am Sonntag wählt Italien ein neues Parlament. Der frühere Ministerpräsident Berlusconi stellt sich kurz vor der Wahl auf die Seite Russlands.

Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat kurz vor der Parlamentswahl mit einer Aussage über Wladimir Putin für Aufsehen gesorgt. Der 85-Jährige behauptete in einem TV-Interview am Donnerstagabend, der Kremlchef sei zum Einmarsch in die Ukraine gedrängt worden. "Putin wurde von der russischen Bevölkerung, von einer Partei, von seinen Ministern gedrängt, sich diese Spezialoperation auszudenken", sagte Berlusconi im Sender Rai.

Berlusconi ist ein Freund des russischen Präsidenten und zögerte nach Kriegsausbruch lange, die Invasion zu verurteilen. Nun sagte er: "Putin ist in eine wirklich schwierige und dramatische Situation gerutscht." Er benutze diesen Ausdruck bewusst, weil Putin von Vertretern der zwei selbst ernannten Republiken im Donbass im Februar aufgefordert worden sei, einzuschreiten. Diese hätten Putin überredet mit der Behauptung, die Ukraine greife die Gebiete immer heftiger an.

Aussagen führen zu Sorge wegen Italiens Nähe zu Russland

Des Weiteren sagte der Parteichef von Forza Italia, der als kleinerer Partner einer Rechts-Koalition beste Chancen auf einen Wahlsieg am Sonntag hat, Putin habe die Regierung in Kiew von Wolodymyr Selenskyj austauschen wollen "mit einer Regierung von anständigen Leuten".

Die Aussagen des Medienunternehmers, der neben seiner Politik durch Skandale aufgefallen war, alarmieren all jene, die eine Zuwendung Italiens an Russland nach der Wahl fürchten. Neben Berlusconi ist auch Matteo Salvini Teil des Rechtsblocks – der Lega-Chef war jahrelang Fan Putins und kritisiert die Sanktionen des Westens gegen Moskau.

Politischer Gegner kritisiert Berlusconi

"Wirklich tragisch" nannte Zentrums-Spitzenkandidat Carlo Calenda den Auftritt Berlusconis und nannte den Forza-Italia-Gründer "irgendetwas zwischen Pressesprecher Putins und Militärberater". Der frühere Ministerpräsident Enrico Letta von den Sozialdemokraten twitterte am Freitag: "Es gibt keine Worte, um das zu kommentieren."

Am Donnerstag hatte die russische Botschaft in Rom mit einem Beitrag bei Facebook provoziert, in dem sie Fotos italienischer Politiker bei deren Treffen mit Putin aus den vergangenen Jahren veröffentlichte. Darunter waren Berlusconi und Salvini, aber auch andere Wahlkämpfer wie Letta, Giuseppe Conte, Matteo Renzi oder Luigi Di Maio und sogar Staatspräsident Sergio Mattarella und Vorgänger Giorgio Napolitano. "Aus der jüngeren Geschichte der russisch-italienischen Beziehungen", stand daneben. "An einige müssen wir uns erinnern."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Wenn "Sicherheitskräfte" alles andere als Sicherheit geben
Von Charlotta Sieve, Liesa Wölm
ItalienMatteo SalviniRusslandSilvio BerlusconiUkraineWladimir Putin

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website