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Erdogan prophezeit ein muslimisches Jerusalem

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Aktualisiert am 31.05.2015Lesedauer: 2 Min.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan prophezeit anlässlich einer Rede zum Gedenken an die Eroberung Istanbuls durch die Osmanen ein muslimisches Jerusalem.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan redet in nationalistischem und religiösem Pathos. (Quelle: Reuters-bilder)
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Recep Tayyip Erdogan

"Eroberung heißt Mekka. Eroberung heißt Sultan Saladin, heißt, in Jerusalem wieder die Fahne des Islams wehen zu lassen", sagte Erdogan, der damit eine Linie von den Anfängen des Islams zur anstehenden Parlamentswahl zog.


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Eroberung bedeute, das Erbe Sultan Fatih Mehmeds zu wahren: "Eroberung bedeutet, die Türkei wieder auf die Beine zu bringen. Eroberung ist 1994, Eroberung ist der 7. Juni", wird der Staatspräsident in der "Welt" zitiert. Zur Erklärung: 1994 war Erdogan zum Oberbürgermeister Istanbuls gewählt worden, am 7. Juni wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt. Und Erdogan steht unter Druck: Denn erstmals seit zwölf Jahren könnte seine Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) die absolute Mehrheit im Parlament verfehlen.

"Wir werden den Verrätern nichts nachsehen"

Ein Einpeitscher habe die Rede Erdogans, der erschöpft gewirkt habe, immer wieder untermalt und "Ihr seid die Generation, die Damaskus und Jerusalem erobern wird" gerufen. Viele seiner Anhänger hätten die erhoffte Euphorie vermissen lassen, und zahlreiche Menschen noch während Erdogans Rede den Platz verlassen. Das berichtet der Türkei-Korrespondent der "Welt", Deniz Yücel.

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Erdogan drohte in seiner Rede demnach auch seinen politischen Gegnern im Innern und im Ausland: "Wir werden den Verrätern nicht nachsehen, die behaupten, 1453 habe die Unterdrückung angefangen, die vom Völkermord an den Armeniern reden", so der Präsident. "Wir werden denen nicht nachgeben, die dieses Land, diese Nation teilen wollen, die es beenden möchten, dass in den Heiligtümern Istanbuls rund um die Uhr der Koran gelesen wird."

Staatlich organisierter Zwang zur Kundgebungsteilnahme

Wie der Korrespondent weiter berichtet, überließen Erdogan und seine Leute im Vorfeld nichts dem Zufall: Vor der Kundgebung, die man extra auf ein Wochenende gelegt habe (der eigentliche Jahrestag der Eroberung Konstantinopels ist der 29. Mai 1453), seien Schreiben der Istanbuler Behörden an die Öffentlichkeit gelangt. In diesen wurden Staatsbedienstete, Beamte und Arbeiter des öffentlichen Dienstes dazu aufgefordert, an der Feier-Kundgebung teilzunehmen.

Schulen sei überdies mitgeteilt worden, wie viele Lehrer und Schüler sie abzustellen hätten, und bei Zuwiderhandlungen mit Sanktionen gedroht. Nur Erdogans Amtsvorgänger Abdullah Gül, mit dem er einst die AKP gegründet hatte, habe die Einladung öffentlich ausgeschlagen.

"Jerusalem gehört den Muslimen"

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu war einige Tage vor Erdogans Auftritt noch deutlicher geworden. Bei der Eröffnung eines Flughafens im äußersten Südosten der Türkei hatte er erklärt: "Alle, die behaupten, Jerusalem sei die heilige Stadt der Juden, sollen sich noch einmal dafür schämen. Jerusalem gehört für immer den Kurden, den Türken, den Arabern, den Muslimen!"

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