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Bin Ladens Sohn Hamsa droht erneut den USA mit Rache

Audiobotschaft aufgetaucht  

Bin Ladens Sohn droht USA mit Rache - erneut

11.07.2016, 08:20 Uhr | rtr , t-online.de

Bin Ladens Sohn Hamsa droht erneut den USA mit Rache. Hamza und Osama bin Laden: Der auf dem Bild zehnjährige Sohn des ehemaligen Al-Kaida-Führers tritt offenbar in die Fußstapfen seines Vaters. (Quelle: dpa)

Hamza und Osama bin Laden: Der auf dem Bild zehnjährige Sohn des ehemaligen Al-Kaida-Führers tritt offenbar in die Fußstapfen seines Vaters. (Quelle: dpa)

Einer der Söhne des ehemaligen Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden, Hamsa, hat den USA mit Rache gedroht. Das berichtet die Beobachtergruppe SITE Intelligence Group. Es wäre nicht die erste Drohung.

Osama bin Laden wurde 2011 von US-Soldaten in Pakistan getötet. "Wir werden euch weiter angreifen und euch in eurem Land und im Ausland ins Visier nehmen", droht Hamsa demnach in einer online gestellten 21-minütigen Audiobotschaft. Die radikalislamische Al-Kaida reagiere auf die "Unterdrückung der Bevölkerung von Palästina, Afghanistan, Syrien, Irak, Jemen, Somalia" durch die USA, erläutert Hamsa SITE zufolge.

"Was die Rache der islamischen Nation für Scheich Osama angeht (...) so ist es nicht Rache für Osama als Person, sondern es ist Rache für die, die den Islam verteidigt haben."

Hamsa ist Mitte 20. Er soll nach Angaben von Experten als Führungskraft aufgebaut werden, mit der Al-Kaida auch jüngere Anhänger wieder besser erreicht. "Hamsa gibt Al-Kaida ein neues Gesicht, eines, das eine direkte Verbindung zu dem Gründer der Gruppe darstellt. Er kann sich gut ausdrücken und ist ein gefährlicher Feind", sagt Bruce Riedel von der US-Denkfabrik Brookings.

Bin Laden rund zehn Jahre nach 9/11 getötet

Osama bin Laden war vor fünf Jahren in einem pakistanischen Unterschlupf von einem US-Sonderkommando getötet worden. Unter ihm hatten Anhänger der Al-Kaida die Anschläge vom 11. September 2001 ausgeführt.

Osama bin Laden hat viele Söhne. Zuerst hatten die USA den Tod Hamsas vermeldet. Doch offenbar handelte es sich bei einem in Bin Ladens Versteck getöteten Jungen um den Sohn Khaled.

Der Schweizer "Blick" hatte bereits vor gut einem Jahr über Drohungen von Hamsa bin Laden berichtet - ebenfalls in Form einer Audiobotschaft. Damals rief er zu Anschlägen in Washington, London, Paris und Tel Aviv auf.

Direkt nach der Tötung seines Vaters 2011 hatte ein weiterer Sohn, Omar, Vorwürfe gegen die USA erhoben. Er bezweifelte, dass Osama tatsächlich tot sei und kritisierte die angebliche Seebestattung als kränkend für einen Muslim. Omar zählt offenbar zum nicht-terroristischen Teil der Familie Osama bin Ladens.

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