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Nach Wahlpleite: Parti Socialiste verkauft ihren Parteisitz

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Wahlverluste sprengen Budget  

Frankreichs Sozialisten geben Hauptquartier auf

20.09.2017, 13:57 Uhr | apa, dpa

Nach Wahlpleite: Parti Socialiste verkauft ihren Parteisitz. Nach Wahlkampfverlust nicht mehr bezahlbar: Der Hauptsitz der Parti Socialiste in Paris (Quelle: imago/Dalia Delmas)

Nach Wahlkampfverlust nicht mehr bezahlbar: Der Hauptsitz der Parti Socialiste in Paris (Quelle: Dalia Delmas/imago)

Seit Monaten wurde in Paris darüber spekuliert, nun ist die Bestätigung da: Die geschwächten französischen Sozialisten verkaufen ihr historisches Parteigebäude im schicken 7. Stadtbezirk der Hauptstadt. 

Einst waren sie eine stolze Volkspartei in Frankreich, doch nun sind die Sozialisten durch ihre jüngsten Wahlniederlagen finanziell so geschwächt, dass sie ihre Pariser Parteizentrale verkaufen müssen. Der Sitz in der Rue de Solférino werde aus finanziellen und politischen Gründen veräußert, erklärte Schatzmeister Jean-François Debat am Dienstagabend. Dazu habe es "eine Grundsatzentscheidung" gegeben.

"Natürlich hängen wir alle am Sitz der Sozialistischen Partei", räumte Debat ein. Aber nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Frühjahr sei den Genossen hinreichend eingetrichtert worden, dass "dies nicht nur eine Niederlage ist, sondern das Ende einer Epoche, einer Ära"

Finanzielle Prioritäten liegen bei politischer Arbeit

Die PS hatte bei den Parlamentswahlen im Juni viele Sitze eingebüßt und muss nun mit erheblich weniger Geld auskommen. Der größte Teil des Budgets der Partei solle der politischen Arbeit dienen und nicht dem Unterhalt des Gebäudes an der Rue Solférino, sagte Debat.

Die Partei logiert in dem Gebäude nach Angaben der Tageszeitung "Le Monde" seit 1980 auf rund 3000 Quadratmetern. Das Bürohaus könnte zwischen 40 und 70 Millionen Euro wert sein, schrieb das Blatt.

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