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Falcón fordert Staatschef Maduro heraus

rtr, as

Aktualisiert am 28.02.2018Lesedauer: 2 Min.
Der oppositionelle Präsidentschaftskandidat Henri Falcón: Falcón lässt sich als Kandidat zur Präsidentschaftswahl in Venezuela aufstellen.
Der oppositionelle Präsidentschaftskandidat Henri Falcón: Falcón lässt sich als Kandidat zur Präsidentschaftswahl in Venezuela aufstellen. (Quelle: Marco Bello/Reuters-bilder)
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Henri Falcón wird

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro bekommt bei der Präsidentschaftswahl im April doch noch einen prominenten Gegenkandidaten. Trotz eines Boykotts der Opposition stellte sich Henri Falcón von der Partei Avanzada Progresista für die Abstimmung auf. "Wir werden gewinnen. Wir sind sicher. Das Volk leidet, aber es wird aufstehen", sagte er bei der Registrierung für die Wahl.


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"Tritt an, Kompadre!"

Maduro machte am Dienstag seine eigene Kandidatur offiziell und forderte Falcón direkt heraus: "Tritt an, Kompadre, und lass es uns auf der Straße austragen." Falcón wiederum bezeichnete den Amtsinhaber als "Kandidaten des Hungers". In Venezuela, einst unter Lateinamerikas wohlhabendsten Staaten, sind die Lebensmittel knapp. Die Inflation im Land ist vierstellig.

Der frühere Gouverneur und pensionierte Militäroffizier Falcón ist der bisher einzige landesweit bekannte Politiker, der bei der Wahl am 22. April gegen Maduro kandidiert. Auch ein aus dem Fernsehen etwas bekannterer Geistlicher, Javier Bertucci, hat angekündigt, den Amtsinhaber herausfordern zu wollen.

Bedingungen für faire Wahl nicht gegeben

Mit seiner Kandidatur ignoriert Falcón den Boykottaufruf eines Oppositionsbündnisses aus rund 20 Parteien, das die Bedingungen für eine faire Wahl in Venezuela nicht gegeben sieht.

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Der mit Linientreuen besetzte Nationale Wahlrat hatte Anfang Februar den Termin für die Wahl auf den 22. April festgesetzt, nachdem Gespräche mit der Opposition über den Ablauf und Termin der Abstimmung gescheitert waren. Üblicherweise werden Wahlen in Venezuela immer erst zum Jahresende hin abgehalten. Die USA und mehrere lateinamerikanische Staaten kritisierten, der Termin im April sei überstürzt.

Wahlboykott bleibt erhalten

Maduro ließ sich davon nicht einschüchtern. Im Staatsfernsehen war zu sehen, wie er am Dienstag auf der Ladefläche eines roten Pickups durch die Straßen von Caracas fuhr, begleitet von jubelnden Anhängern. Anschließend unterzeichnete er beim Nationalen Wahlrat das Dokument für seine Kandidatur.

Der oppositionelle Abgeordnete Simón Calzadilla sagte, der Wahlboykott bleibe trotz der Entscheidung Falcóns aufrecht. Erst müsse die Wahl verschoben und allen politischen Parteien und Kandidaten ein Antreten erlaubt werden. Die Opposition forderte außerdem Garantien, dass auch Auslandsvenezolaner wählen dürfen.

Internationale Wahlbeobachter sollen zugelassen werden

Falcón-Berater Semtei sagte, sein Kandidat sei dadurch bestärkt worden, dass die Regierung internationale Wahlbeobachter zulassen wolle. Falcón war einst ein enger Berater von Ex-Präsident Hugo Chávez, brach dann aber mit der regierenden sozialistischen Partei und führt nun die Avanzada Progresista an. In einer kürzlich herausgegebenen Umfrage des Instituts Datanalisis lag er mit 53 zu 47 Prozent vor Maduro.

Venezuela sitzt auf den weltweit größten Ölreserven, doch die Wirtschaft und die Politik des Landes stecken tief in der Krise. Maduros Gegner werfen ihm vor, das Land wirtschaftlich in den Abgrund getrieben zu haben und zunehmend autoritär zu regieren.

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Von Nora Schiemann, Iliza Farukshina
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