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International: Irans Präsident bekräftigt Festhalten an Atomabkommen

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Irans Präsident bekräftigt Festhalten an Atomabkommen

03.07.2018, 15:44 Uhr | dpa

International: Irans Präsident bekräftigt Festhalten an Atomabkommen. Hassan Ruhani, Präsident des Iran, während eines Treffens mit dem Präsidenten des Schweizer Bundesrats, Alain Berset.

Hassan Ruhani, Präsident des Iran, während eines Treffens mit dem Präsidenten des Schweizer Bundesrats, Alain Berset. Foto: Peter Klaunzer/KEYSTONE. (Quelle: dpa)

Bern (dpa) - Der Iran wird an seinen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen festhalten, wenn seinem Land die darin gemachten Versprechungen zu Gute kommen. Das sagte Präsident Hassan Ruhani bei einem Besuch in Bern.

Er hatte zuvor mit der schweizerischen Regierung eine Vertiefung der Beziehungen vereinbart, ohne dass beide Seiten nähere Einzelheiten nannten.

Tiefere Wirtschaftsbeziehungen sind für Firmen mit starkem US-Geschäft problematisch, weil US-Präsident Donald Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen ist und die Sanktionen wieder verschärft hat. International tätige Firmen müssen bei Geschäften mit Teheran deshalb mit Sanktionen rechnen. Ein Leidtragender ist die Schweizer Firma Stadler Rail. Sie hatte eine Absichtserklärung zur Lieferung von mehr als 900 U-Bahn-Waggons nach Teheran unterzeichnet. Die Verhandlungen liegen aber nach Angaben von Stadler nun auf Eis.

Ruhani trifft am Mittwoch mit der Regierungsspitze in Wien zusammen. Thema auch da: das Atomabkommen, das den Bau einer iranischen Atombombe verhindern soll und im Gegenzug eine Lockerung von Sanktionen verspricht.

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna soll am Freitag in Wien ein Außenministertreffen zur Rettung des Atomdeals stattfinden. Die Chefdiplomaten der sogenannten 4+1-Gruppe - die Außenminister aus Deutschland, China, Frankreich, Großbritannien sowie Russland würden dabei ihren iranischen Amtskollegen Mohamed Dschawad Sarif treffen. Bei dem Treffen sollen dem Iran die Vorschläge der 4+1-Gruppe zur Rettung des Atomdeals nach dem Ausstieg der USA aus dem Abkommen präsentiert werden. Eine offizielle Bestätigung für das Treffen gab es zunächst nicht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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