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Konflikte - Erdogan: Israel "rassistischster Staat der Welt"

Konflikte  

Erdogan: Israel "rassistischster Staat der Welt"

24.07.2018, 14:33 Uhr | dpa

Konflikte - Erdogan: Israel "rassistischster Staat der Welt". Hat Israel als "zionistischsten, faschistischsten und rassistischsten Staat der Welt" bezeichnet: der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan.

Hat Israel als "zionistischsten, faschistischsten und rassistischsten Staat der Welt" bezeichnet: der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Foto: Turkish Presidential Palace/XinHua. (Quelle: dpa)

Istanbul (dpa) - Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel als den "zionistischsten, faschistischsten und rassistischsten Staat der Welt" bezeichnet.

"Der Geist Hitlers, der die Welt in eine Katastrophe geführt hat, ist bei manchen israelischen Autoritäten wieder auferstanden", sagte Erdogan am Dienstag vor der Fraktion seiner islamisch-konservativen AKP in Ankara. Die Zuhörer skandierten: "Nieder mit Israel".

Hintergrund der Äußerungen Erdogans ist das "Nationalitätsgesetz", das Israel vergangene Woche verabschiedet hat. Erdogan sagte, die Regelung habe "die wahre Absicht dieses Landes offenbart".

Mit dem Gesetz wurde unter anderem Hebräisch zur offiziellen Landessprache erklärt, während Arabisch - bisher zweite Amtssprache - nur noch einen "Sonderstatus" erhält. Der Bau jüdischer Gemeinden in Israel soll demnach besonders gefördert werden. Der palästinensische Ministerpräsident Rami Hamdallah hatte das Gesetz als "rassistisch" bezeichnet.

Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu wies Erdogans Kritik scharf zurück. "Erdogan schlachtet Syrer und Türken ab und hat Zehntausende seiner eigenen Bürger ins Gefängnis geworfen", sagte Netanjahu am Dienstag nach Angaben seines Büros. Erdogans Attacken seien "das größte Kompliment" für das israelische Nationalitätsgesetz. "Die Türkei ist unter Erdogans Herrschaft eine düstere Diktatur geworden, während Israel sorgfältig gleiche Rechte für alle seine Bürger gewährleistet, vor und nach Verabschiedung des Gesetzes."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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