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Zu hohe Kosten: Russland stoppt Massenproduktion von Superpanzer

Zu hohe Kosten  

Russland stoppt Massenproduktion von Superpanzer

Von Jan-Henrik Wiebe

30.07.2018, 22:11 Uhr
Zu hohe Kosten: Russland stoppt Massenproduktion von Superpanzer. Ein russischer T14 Armata-Panzer bei der Siegesparade am 9. Mai in Moskau.  (Quelle: imago/Itar-Tass)

Ein russischer T14 Armata-Panzer bei der Siegesparade am 9. Mai in Moskau. (Quelle: Itar-Tass/imago)

Der neue russische T14-Panzer wird nicht wie geplant in Serie gehen. Der Grund: Er ist zu teuer. Auch ein anderes Panzer-Projekt wurde auf Eis gelegt.

Der neue "Superpanzer", wie ihn russische Medien nennen, wird nicht wie geplant in Massenproduktion gehen. Das sagte Russlands Vize-Ministerpräsident Juri Borissow gegenüber russischen Medien. Der T14 Armata galt lange Zeit als Wunderwaffe gegen westliche Panzer, wie etwa den deutschen Leopard 2, den französischen Leclerc oder den amerikanischen M1 Abrams-Panzer.

Wie nun bekannt wird, gibt es offenbar Probleme mit den Kosten für den Hightech-Panzer. Ursprünglich sollte die russische Armee 2300 Armata-Panzer in Dienst stellen, was mehr als zwei Drittel der gesamten russischen Panzer-Bestände entsprochen hätte. Pro Stück kostet der Armata derzeit noch rund vier bis fünf Millionen Euro – zuviel für den angeschlagenen russischen Haushalt.

Denn die Bestellung von 2300 Panzern würde so etwa 9,2 Milliarden Euro kosten. Bei seiner Vorstellung 2015 hieß es noch, dass sich die Kosten bei Start der Serienproduktion halbieren würden.

Nur rund 100 T14 Armata sollen produziert werden

"Warum sollten wir die russischen Streitkräfte mit dem Armata-Panzer überschwemmen? Wir haben die sehr gefragten T72-Panzer auf dem Markt. Sie werden von allen genommen", sagte Borissow. Der in den 1970er-Jahren entwickelte T72-Panzer lasse den amerikanischen M1 Abrams, Frankreichs Leclerc und Deutschlands Leopard-Panzer "in den Bereichen Preis, Effektivität und Qualität weit hinter sich", sagte der Vize-Premier weiter.

Borissow ist als russischer Vize-Ministerpräsident für den Verkauf von russischen Waffen ins Ausland verantwortlich.


Neben dem T14 Armata soll auch der Radschützenpanzer T15 Bumerang vorerst nicht in Serie gehen. Beide Projekte wurden 2015 erstmals offiziell am 9. Mai bei der Siegesparade in Moskau der Öffentlichkeit vorgestellt und sollten 2019 in Massen produziert werden. Nun soll das russische Militär erst mal nur 100 Exemplare des T14 Armata sowie eine "beträchtliche Größe" von verbesserten T90M-Kampfpanzern und BMP-3-Schützenpanzern bekommen.

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