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Konflikte: Trump deutet weiteres Treffen mit Kim Jong Un an

Konflikte  

Trump deutet weiteres Treffen mit Kim Jong Un an

02.08.2018, 17:48 Uhr | dpa

Konflikte: Trump deutet weiteres Treffen mit Kim Jong Un an. US-Vizepräsident Pence nimmt auf Hawaii 55 Särge mit sterblichen Überresten im Korea-Krieg gefallener US-Soldaten in Empfang.

US-Vizepräsident Pence nimmt auf Hawaii 55 Särge mit sterblichen Überresten im Korea-Krieg gefallener US-Soldaten in Empfang. Foto: Susan Walsh/AP. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat sich beim nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un für die Überführung der sterblichen Überreste von mutmaßlichen US-Soldaten bedankt. Zugleich deutete Trump knapp zwei Monate nach dem Gipfel in Singapur ein mögliches weiteres Treffen mit Kim an.

"Ich freue mich darauf, Sie bald zu treffen", schrieb Trump am Mittwochabend (Ortszeit) in einer an den Nordkoreaner gerichteten Nachricht auf Twitter. Nach dem Gipfeltreffen in Singapur am 12. Juni hatten nordkoreanische Staatsmedien berichtet, Kim habe eine Einladung in die USA akzeptiert. Trump hatte gesagt, er würde ihn "auf jeden Fall" irgendwann ins Weiße Haus einladen. Ein Termin für ein weiteres Treffen zwischen Trump und Kim ist aber bisher nicht bekannt.

US-Vizepräsident Mike Pence hatte am Mittwoch auf Hawaii 55 Särge mit sterblichen Überresten von mutmaßlich im Korea-Krieg gestorbenen US-Soldaten in Empfang genommen. Vertreter Nordkoreas hatten diese in der vergangenen Woche an eine amerikanische Delegation übergeben.

Im Korea-Krieg (1950-53) waren rund 33.000 US-Soldaten getötet worden, hinzu kamen mehr als 8000 Vermisste. Zwischen 1996 und 2005 gruben amerikanische Teams bereits die Gebeine von mehr als 220 Soldaten in dem abgeschotteten Land aus - die Aktion wurde jedoch 2005 wegen Sicherheitsbedenken abgebrochen.

Der US-Präsident dankte Kim, dass er Wort gehalten und die Überführung der Soldaten-Gebeine eingeleitet habe. "Ich bin gar nicht überrascht, dass Sie so liebenswürdig gehandelt haben", schrieb Trump. Mit der Überführung wurde eine Abmachung erfüllt, die Trump und Kim in Singapur getroffen hatten.

Zudem dankte Trump dem koreanischen Staatschef für seinen "netten Brief". Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, sagte heute, am Vortag sei ein Schreiben Kims bei Trump eingegangen. Zwischen Trump und Kim gebe es seit dem Gipfel in Singapur eine "fortlaufende Korrespondenz". Zum konkreten Inhalt des Schreibens machte Sanders keine Angaben.

Vizepräsident Pence sprach in Hawaii von einem historischen Moment. "Einige haben den Koreakrieg als den vergessenen Krieg bezeichnet. Aber heute beweisen wir, dass diese Helden nie vergessen wurden. Heute kommen unsere Jungs nach Hause", erklärte der Republikaner bei der Zeremonie auf dem Militärstützpunkt Pearl Harbor-Hickam.

Eine Maschine der US-Streitkräfte hatte die Särge am Freitag aus der nordkoreanischen Stadt Wonsan abgeholt. Forensikexperten sollen die Gebeine in den nächsten Wochen zuordnen und klären, ob es sich tatsächlich um die Überreste amerikanischer Soldaten handelt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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