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Nach GAU im Atomkraftwerk - Fukushima: Grünes Licht für jahrzehntealten Reaktor

Nach GAU im Atomkraftwerk  

Fukushima: Grünes Licht für jahrzehntealten Reaktor

26.09.2018, 19:10 Uhr | dpa

Nach GAU im Atomkraftwerk - Fukushima: Grünes Licht für jahrzehntealten Reaktor. Es ist das erste Mal, dass die Atomaufsicht einen von der damaligen Tsunami-Katastrophe betroffenen Meiler wieder anfahren lässt.

Es ist das erste Mal, dass die Atomaufsicht einen von der damaligen Tsunami-Katastrophe betroffenen Meiler wieder anfahren lässt. Foto: The Tokyo Electric Power Company/EPA/TEPCO/Archiv. (Quelle: dpa)

Tokio (dpa) - Ein gewaltiges Erdbeben und ein Tsunami hatten am 11. März 2011 die Atomanlage Tokai Nr. 2 von externer Stromversorgung abgeschnitten und eines der drei Notstromaggregate lahmgelegt. Dank der verbliebenen Stromgeneratoren konnte der Reaktor jedoch gekühlt werden.

In den Reaktoren des nahen Atommeilers Fukushima Daiichi kam es dagegen zu Kernschmelzen. Es ist das erste Mal, dass die Atomaufsicht einen von der damaligen Tsunami-Katastrophe betroffenen Meiler wieder anfahren lässt. Wann der Reaktor in der gleichnamigen Stadt Tokai nordöstlich der Hauptstadt Tokio wieder ans Netz geht, ist noch unklar.

Denn die Bauarbeiten zur Verstärkung der Sicherheit der Anlage werden noch bis mindestens März 2021 andauern. Zudem steht noch die Einwilligung der örtlichen sowie aller umliegenden Gemeinden aus. Ferner müssen noch zwei weitere Sicherheitsprüfungen vorgenommen werden als Bedingung dafür, dass der Reaktor bis zu 20 weitere Jahre laufen darf.

Der Meiler Tokai Nr. 2 ist bereits die achte Atomanlage, die von der Atomaufsicht die Genehmigung zum Wiederanfahren erhalten hat. In Folge des Gaus in Fukushima hatte Japan zwischenzeitlich sämtliche Meiler im Land heruntergefahren. Die Regierung hält jedoch grundsätzlich am Atomstrom fest.

Zum Neustart müssen Meiler jedoch zuerst deutlich verschärfte Sicherheitsbedingungen erfüllen. Angesichts der Sorgen der örtlichen Bevölkerung sind von Japans 39 funktionsfähigen Reaktoren bisher aber nur eine Handvoll am Netz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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