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Weihnachtsansprachen: May und Queen warnen vor Auseinanderdriften der Gesellschaft

Weihnachtsansprachen  

May und Queen warnen vor Auseinanderdriften der Gesellschaft

24.12.2018, 14:37 Uhr | dpa

Weihnachtsansprachen: May und Queen warnen vor Auseinanderdriften der Gesellschaft. Die britische Premierministerin Theresa May hat in ihrer Weihnachtsbotschaft vor einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft gewarnt.

Die britische Premierministerin Theresa May hat in ihrer Weihnachtsbotschaft vor einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft gewarnt. Foto: Tim Ireland/AP. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Die britische Premierministerin Theresa May hat in ihrer Weihnachtsbotschaft alle Bürger zur Einigkeit im kommenden Jahr ausgerufen und vor einem weiteren Auseinanderdriften der Gesellschaft gewarnt.

Angesichts der "bitteren Spaltung" zwischen Brexit- Befürwortern und Brexit-Gegnern im Land rief sie die Abgeordneten des Parlaments auf, dem mit Brüssel ausgehandelten Deal zum Austritt aus der Europäischen Union zuzustimmen, um der Regierung die Arbeit an wichtigen innenpolitischen Herausforderungen zu ermöglichen. "Ich weiß, wenn die Briten zusammenkommen, gibt es keine Grenzen dessen, was wir erreichen können", schrieb May im "Daily Express".

Auch die Queen sprach in ihrer Weihnachtsbotschaft allgemein die Notwendigkeit an, Differenzen aufzugeben. Selbst bei tiefsten Differenzen sei der Respekt anderen Menschen gegenüber "ein guter erster Schritt zum besseren Verstehen", zitierte die Agentur PA vorab aus der bereits aufgezeichneten Ansprache von Königin Elizabeth II., die am Weihnachtstag ausgestrahlt werden soll. Die Monarchin sprach den Brexit nicht an, da sie sich als Staatsoberhaupt zu Fragen der aktuellen Politik neutral verhält.

Jetzt sei die Zeit gekommen, schrieb May, die Differenzen beiseite zu legen und sich um das zu kümmern, "worauf es wirklich ankommt". Sie vertrat die Ansicht, die "große Mehrheit" der Menschen befürworte ein Ende der Auseinandersetzungen um den Brexit und sei dafür, dass sich Politiker um andere wichtigen Fragen kümmerten.

Großbritannien wird die Europäische Union voraussichtlich am
29. März 2019 verlassen. Sollte bis dahin kein Abkommen über den Austritt in Kraft treten können, drohen Tausende Regelungen für den Handel und Verkehr zwischen Großbritannien und der EU über Nacht ungültig zu werden. Im britischen Parlament, wo zur Zeit keine Mehrheit für das Brexit-Abkommen erkennbar ist, soll im Januar abgestimmt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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