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Nach "BuzzFeed News"-Bericht - Sonderermittler: Bericht über Lügen Trumps enthält Fehler

Nach "BuzzFeed News"-Bericht  

Sonderermittler: Bericht über Lügen Trumps enthält Fehler

19.01.2019, 13:45 Uhr | dpa

Nach "BuzzFeed News"-Bericht - Sonderermittler: Bericht über Lügen Trumps enthält Fehler. .

Wurde Trumps früherer Anwalt, Michael Cohen, zur Lüge angespornt? Foto: Mary Altaffer/AP. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - Ein Aufsehen erregender Bericht des Nachrichtenportals "BuzzFeed News", wonach US-Präsident Donald Trump seinen früheren Anwalt Michael Cohen zur Lüge angespornt haben soll, enthält nach Angaben von Russland-Sonderermittler Robert Mueller Fehler.

"BuzzFeeds Beschreibung bestimmter Stellungnahmen gegenüber dem Büro des Sonderermittlers und die Charakterisierung von Dokumenten und Aussagen, die dieses Büro erhalten hat, in Bezug auf Michael Cohens Aussage vor dem Kongress sind nicht korrekt", heißt es in der Stellungnahme des Sprechers von Mueller, Peter Carr.

"BuzzFeedNews" verbreitete diese Stellungnahme des Mueller-Büros selbst über seinen Twitter-Kanal. Chefredakteur Ben Smith erklärte jedoch, das Portal bleibe bei der Darstellung und stehe sowohl zu den Recherchen wie auch zu den genutzten Quellen. Mueller müsse klarstellen, was genau denn falsch gewesen sein soll, betonte Smith. Eine Reaktion Muellers auf Medienberichte ist äußert ungewöhnlich.

"BuzzFeed News" hatte berichtet, Trump habe Cohen angewiesen, bei seiner Aussage vor dem Kongress in Bezug auf die Zeitabfolge die Unwahrheit zu sagen, wie lange das Firmenimperium des heutigen Präsidenten ein Bau-Großprojekt in Moskau verfolgt hat. Das Portal berief sich dabei auf zwei Ermittler, die an einer Untersuchung des Vorfalls beteiligt seien.

Trump warf Cohen in einer Twitternachricht am Freitag vor, er lüge, um seine Gefängnisstrafe zu reduzieren. Cohen muss in Kürze eine dreijährige Haftstrafe antreten, nachdem er unter anderem zugegeben hatte, an unerlaubter Wahlkampffinanzierung beteiligt gewesen zu sein.

Der Bericht von "BuzzFeedNews" hatte am Freitag in Washington für erhebliche Aufregung gesorgt. Politiker der oppositionellen Demokraten forderten eine Anklage gegen Trump wegen Irreführung der Justiz, andere erklärten, damit komme ein Amtsenthebungsverfahren näher.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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