Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikAusland

Keine Lösung für Gerettete: Sea-Watch fährt unerlaubt nach Italien


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextCéline Dion ist unheilbar krankSymbolbild für einen TextLottogewinner räumt 27 Millionen Euro abSymbolbild für einen TextVan Gaal: Bizarres Kuss-AngebotSymbolbild für einen TextBetrunkener auf 100-km/h-E-Bike erwischtSymbolbild für einen TextSchuhhändler schließt viele FilialenSymbolbild für einen TextRonaldo äußert sich zu Abreise-GerüchtenSymbolbild für ein VideoHier wird es jetzt bitterkaltSymbolbild für einen Text"Maybrit Illner": die Gäste heuteSymbolbild für einen TextHamburg: Kreuzfahrtschiff rammt KaimauerSymbolbild für ein VideoWirbelsturm: Seltsamer Fund angespültSymbolbild für einen TextObwohl krank: Soldatin legt als DJane aufSymbolbild für einen Watson TeaserExtremismus-Experte ist stinksauerSymbolbild für einen TextWinterzauber im Land der Elfen - jetzt spielen!
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Sea-Watch fährt unerlaubt nach Italien

Von dpa
Aktualisiert am 26.06.2019Lesedauer: 2 Min.
Die "Sea-Watch 3" hatte vor zwei Wochen insgesamt 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis in einem europäischen Hafen.
Die "Sea-Watch 3" hatte vor zwei Wochen insgesamt 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis in einem europäischen Hafen. (Quelle: Sea Watch e.V../dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Rom (dpa) - Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch ist mit ihrem Rettungsschiff trotz eines Verbots in italienische Gewässer gefahren und riskiert damit eine Strafe.

"Ich habe beschlossen, in den Hafen von Lampedusa einzufahren. Ich weiß, was ich riskiere, aber die 42 Geretteten sind erschöpft", erklärte die Kapitänin der "Sea-Watch 3", Carola Rackete, am Mittwoch. "Ich bringe sie jetzt in Sicherheit."

Sea-Watch hatte vor zwei Wochen insgesamt 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis in einem europäischen Hafen. Ein vor kurzem in Kraft getretenes Dekret der Regierung in Rom sieht Strafen zwischen 10.000 und 50.000 Euro vor, wenn private Schiffe mit Geretteten an Bord unerlaubt in die italienischen Gewässer fahren. Nach dem neuen "Sicherheitsdekret" müssen die Strafe künftig der Kapitän, der Schiffsbetreiber und der Besitzer des Schiffes bezahlen.

Das Paket geht auf den Chef der rechten Lega, Innenminister Matteo Salvini, zurück. Dieser tobte regelrecht nach der Ankündigung von Sea-Watch. "Ich werde niemandem die Erlaubnis geben, an Land zu gehen", sagte Salvini in einem Live-Video auf Facebook. Italien könne nicht länger "Anlegestelle für Illegale" sein und werde jedes gesetzliche Mittel nutzen, um "diese Schande" zu stoppen.

Das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" harrte seit Tagen in internationalen Gewässern unweit der sizilianischen Insel Lampedusa aus. Appelle von Hilfsorganisationen, die Geretteten in einem sicheren Hafen aussteigen zu lassen, liefen ins Leere. Bislang wurden lediglich elf Menschen unter anderem wegen ihres Gesundheitszustands an Land gebracht. Am Dienstag war Sea-Watch mit einem Eilantrag vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert, mit dem die NGO die Anlandung in Italien erreichen wollte.

Mehrere deutsche Städte hatten sich zwar bereit erklärt, die Migranten aufzunehmen. Die Bundesregierung setzt dafür aber eine möglichst breite Beteiligung der EU-Staaten voraus. Salvini sprach vom "x-ten Beweis dafür, dass die Europäische Union - zumindest was die Migration angeht - nicht existiert".

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
"Putin ließ seine Soldaten ins Verderben marschieren"
  • Marc von Lüpke-Schwarz
Von Marc von Lüpke
Carola RacketeItalienLibyenMatteo SalviniRom

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website