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Flüchtlingszustrom hält an: Erneut erreichen Hunderte Migranten Griechenland

Flüchtlingszustrom hält an  

Erneut erreichen Hunderte Migranten Griechenland

17.09.2019, 17:49 Uhr | dpa

Flüchtlingszustrom hält an: Erneut erreichen Hunderte Migranten Griechenland. Freiwillige helfen auf Lesbos völlig erschöpften Flüchtlinge aus ihrem Boot.

Freiwillige helfen auf Lesbos völlig erschöpften Flüchtlinge aus ihrem Boot. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Athen (dpa) - Der Flüchtlingszustrom aus der Türkei nach Griechenland dauert an: Am Dienstag setzten knapp 200 Menschen zu den Inseln Chios, Kos und Lesbos über und erreichten so die EU.

Weitere 43 Migranten fuhren entlang der Küste aus der Türkei zur griechischen Hafenstadt Alexandroupolis, wie die Küstenwache in Piräus mitteilte. Indes wurde ein neuer Rekord von Migranten registriert, die in den Lagern und anderen Unterkünften auf den Inseln im Osten der Ägäis ausharren.

Nach Angaben des Bürgerschutzministeriums lebten auf den Inseln zuletzt mehr als 26.000 Migranten. Noch nie seit Inkrafttreten des EU-Türkei-Flüchtlingspaktes im März 2016 seien es so viele gewesen, berichtete der Staatsrundfunk (ERT). Im April lebten auf den Inseln noch 14.000 Migranten. In den vergangenen zwei Monaten hatte ein verstärkter Flüchtlingszustrom aus der Türkei begonnen.

Der Flüchtlingspakt zwischen der EU und der Türkei sieht vor, dass die EU alle Flüchtlinge und Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Die Bearbeitung der Asylanträge kommt wegen Personalmangels jedoch auch heute auf den griechischen Inseln nur mühsam voran. Die neue konservative griechische Regierung, die seit Juli im Amt ist, hat angekündigt, die Asylverfahren zu beschleunigen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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