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Verfügung des Supreme Court: Trump muss Steuerunterlagen zunächst nicht aushändigen

Supreme Court Verfügung  

Trump muss Steuerunterlagen zunächst nicht aushändigen

26.11.2019, 15:33 Uhr | dpa

Verfügung des Supreme Court: Trump muss Steuerunterlagen zunächst nicht aushändigen. US-Präsident Donald Trump versucht mit aller Kraft, die Herausgabe seiner Steuerunterlagen zu verhindern.

US-Präsident Donald Trump versucht mit aller Kraft, die Herausgabe seiner Steuerunterlagen zu verhindern. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump muss seine Steuerunterlagen zunächst nicht einem Ausschuss des Repräsentantenhauses offenlegen. Der Supreme Court, das oberste Gericht der USA, verfügte, dies werde Bestand haben, bis die Richter eine Entscheidung in der Sache getroffen haben würden.

Trumps Anwälte müssen dazu nun bis 5. Dezember einen formellen Berufungsantrag einlegen. Bis zu einer endgültigen Entscheidung des Gerichts in der Sache werden voraussichtlich noch Monate vergehen.

Der Kontrollausschuss hatte die Unterlagen von Trumps Buchhalterfirma über einen Zeitraum von acht Jahren unter Strafandrohung angefordert, also mit einer sogenannten Subpoena. Anfang November urteilte ein Berufungsgericht in Washington, die Subpoena habe Bestand. Trumps Anwälte riefen daraufhin den Supreme Court an.

Beim Supreme Court ist außerdem ein weiterer Antrag anhängig, mit dem Trump die Herausgabe seiner Steuerunterlagen an die New Yorker Staatsanwaltschaft verhindern will. Die Staatsanwaltschaft hat ebenfalls Steuerunterlagen von Trump und seinen Firmen über einen Zeitraum von acht Jahren per Subpoena angefordert.

Trump versucht mit aller Kraft, die Herausgabe der Steuerunterlagen zu verhindern. Bei seinen Kritikern nährt das den Verdacht, dass er etwas zu verbergen habe. Normalerweise veröffentlichen US-Präsidentschaftskandidaten ihre Steuererklärungen schon während des Wahlkampfs. Trump hat als Begründung für seine Weigerung in der Vergangenheit unter anderem angeführt, seine Steuererklärungen seien sehr kompliziert, die Menschen würden sie nicht verstehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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