Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Michael Bloomberg: Trump-Rivale nutzte Häftlinge als Arbeitskräfte für Wahlkampf

Wahlkampf ums Weiße Haus  

Trump-Rivale Bloomberg nutzte Häftlinge als Arbeitskräfte

25.12.2019, 11:02 Uhr | AFP

Michael Bloomberg: Trump-Rivale nutzte Häftlinge als Arbeitskräfte für Wahlkampf. Michael Bloomberg: Der Milliardär will die Nachfolge von Donald Trump im Amt des US-Präsidenten antreten. (Quelle: AP/dpa/Bill Tiernan)

Michael Bloomberg: Der Milliardär will die Nachfolge von Donald Trump im Amt des US-Präsidenten antreten. (Quelle: Bill Tiernan/AP/dpa)

Michael Bloomberg ist Multimilliardär – und will Donald Trump für die Demokraten als US-Präsident ablösen. Nun wurde bekannt, dass für Bloombergs Kampagne weibliche Strafgefangene gearbeitet haben.

Für die Wahlkampagne des demokratischen US-Präsidentschaftsbewerbers Michael Bloomberg sind einem Medienbericht zufolge Gefängnisinsassinnen als Arbeitskräfte eingesetzt worden. Wie die Investigativ-Website "The Intercept" am Dienstag berichtete, engagierte Bloombergs Wahlkampfteam eine Firma, die unter anderem Call-Center in staatlichen Gefängnissen betreibt. Bloomberg erklärte, der Bericht sei "von Grund auf richtig" – und dass die Zusammenarbeit mit der Call-Center-Firma bereits eingestellt worden sei.

Dem "Intercept"-Bericht zufolge beauftragte das Wahlkampfteam des früheren New Yorker Bürgermeisters die Call-Center-Firma ProCom mit Sitz in New Jersey über einen Dienstleister. ProCom betreibt demnach mehrere Call Center in New Jersey in Oklahoma. Die Frauen, die als Anruferinnen für Bloombergs Wahlkampagne eingesetzt wurden, sind demnach in einem Gefängnis mit geringer Sicherheitsstufe in Oklahoma inhaftiert.

"Unterstützen diese Praxis nicht"

Bloomberg gab an, er und sein Wahlkampfteam hätten erst durch die Anfrage der Journalisten von "The Intercept" von der Beschäftigung der Häftlinge erfahren. Daraufhin sei die Zusammenarbeit mit der Call-Center-Firma und "jenen, die sie beauftragt haben", sofort beendet worden. "Wir unterstützen diese Praxis nicht", betonte Bloomberg.

Der New Yorker Ex-Bürgermeister, dessen Vermögen laut Forbes mehr als 54 Milliarden Dollar (48 Milliarden Euro) beträgt, hatte seine Bewerbung für die demokratische Präsidentschaftskandidatur im November bekanntgegeben. Laut Umfragen liegt im Rennen der demokratischen Partei nach wie vor der frühere Vizepräsident Joe Biden vorn, gefolgt von den Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren. Der Sieger der demokratischen Vorwahlen wird im November 2020 US-Präsident Donald Trump herausfordern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal