Sie sind hier: Home > Politik > Ausland >

Ukraine: Mindestens ein Soldat bei Kämpfen getötet

Schwerste Gefechte seit Monaten  

Mindestens ein Soldat bei Kämpfen in der Ostukraine getötet

18.02.2020, 19:39 Uhr | AFP

Ukraine: Mindestens ein Soldat bei Kämpfen getötet. In der Nähe des Dorfes Krymske feuert die ukrainische Armee ihre Waffen ab: Laut dem Friedensabkommen sollten sich eigentlich beide Parteien aus der Region zurückziehen. (Quelle: Reuters/Oleksandr Klymenko)

In der Nähe des Dorfes Krymske feuert die ukrainische Armee ihre Waffen ab: Laut dem Friedensabkommen sollten sich eigentlich beide Parteien aus der Region zurückziehen. (Quelle: Oleksandr Klymenko/Reuters)

Bei den heftigsten Gefechten in der Ostukraine seit Monaten ist mindestens ein ukrainischer Soldat getötet worden. Präsident Selenskyi sprach von einer prorussischen Provokation und will entschlossen reagieren.

Bei heftigen Kämpfen zwischen ukrainischen Streitkräften und prorussischen Rebellen in der Ostukraine ist mindestens ein ukrainischer Soldat getötet worden. Vier weitere ukrainische Soldaten seien verletzt worden, teilte die ukrainische Armee am Dienstag mit. Es handelte sich um die schwersten Gefechte in der Ostukraine seit mehreren Monaten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer "zynischen Provokation" prorussischer Rebellen, welche die Bemühungen zur Beilegung des Konflikts untergrabe. Zwar verfolge Kiew weiterhin das Ziel, ein Ende des Krieges in der Ostukraine zu erreichen, sagte Selenskyj. Auf jede "bewaffnete Aggression gegen die Ukraine" werde die Ukraine jedoch "mit Entschlossenheit" reagieren.

Nach Angaben der Armee attackierten prorussische Rebellen ukrainische Stellungen in der Nähe der Dörfer Nowotoschkiwka und Krymske. Die Orte liegen in einem der drei Sektoren, aus denen beide Konfliktparteien ihre Streitkräfte laut einem Abkommen aus dem vergangenen Jahr zurückziehen wollten.

Kreml: Opfer auf beiden Seiten

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow erklärte, es habe Opfer auf beiden Seiten gegeben. Die russische Regierung kenne jedoch nicht die "Einzelheiten, die zu den Zusammenstößen geführt" hätten.

Russland hatte Anfang 2014 die ukrainische Halbinsel Krim annektiert, in der Folge begann im Osten der Ukraine der Konflikt zwischen prorussischen Rebellen und der ukrainischen Armee. Seitdem wurden in dem Konflikt etwa 13.000 Menschen getötet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal