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Nach kurzfristig verhängter Ausgangssperre: Türkischer Innenminister tritt zurück

Nach verhängter Ausgangssperre  

Unmut und Panikkäufe: Türkischer Innenminister tritt zurück

12.04.2020, 21:34 Uhr | AFP

Nach kurzfristig verhängter Ausgangssperre: Türkischer Innenminister tritt zurück. Nach dem verunglückten Start einer Ausgangssperre ist der türkische Innenminister Süleyman Soylu zurückgetreten.  (Quelle: dpa/Ahmet Bolat)

Nach dem verunglückten Start einer Ausgangssperre ist der türkische Innenminister Süleyman Soylu zurückgetreten. (Quelle: Ahmet Bolat/dpa)

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu ist zurückgetreten. Der Politiker hatte am Freitag eine kurzfristige Ausgangssperre verhängt und damit Panikkäufe bei der Bevölkerung ausgelöst. 

Neue Entwicklungen: Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Gesuch seines Innenministers nicht angenommen.

Nach der extrem kurzfristigen Ankündigung einer Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie hat der türkische Innenminister Süleyman Soylu seinen Rücktritt eingereicht. "Möge mir mein Land, das ich niemals verletzen wollte, und unser Präsident, dem ich mein ganzes Leben lang treu ergeben sein werde, verzeihen", erklärte er am Sonntagabend.

Türkei hatte zuletzt die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verstärkt

Soylu hatte am Freitagabend angekündigt, dass die Bewohner von 31 Städten, darunter die Hauptstadt Ankara und die Millionenmetropole Istanbul, ihre Wohnungen ab Samstag für 48 Stunden nicht verlassen dürften. Dies hatte heftigen Unmut und Panikkäufe der Bevölkerung ausgelöst. Zunächst hatte Soylu dazu gesagt, es bestehe kein Grund zur Panik.

Die Türkei hatte zuletzt die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verstärkt und Ausgangssperren für unter 20-Jährige und Menschen über 65 Jahre angeordnet sowie mehrere Orte unter Quarantäne gestellt.

Später wurden die Beschränkungen für Arbeitnehmer unter 20 Jahren wieder gelockert. Im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus hatten die Behörden außerdem die Schulen geschlossen, internationale Flüge ausgesetzt und gemeinschaftliche Gebete sowie Versammlungen verboten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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