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Verungl├╝ckte Ausgangssperre: Erdogan h├Ąlt Innenminister im Amt

Von dpa
Aktualisiert am 13.04.2020Lesedauer: 2 Min.
Recep Tayyip Erdo─čan: In der T├╝rkei war es zu Unruhe wegen einer kurzfristigen Ausgangssperre gekommen.
Recep Tayyip Erdo─čan: In der T├╝rkei war es zu Unruhe wegen einer kurzfristigen Ausgangssperre gekommen. (Quelle: Yves Herman/Reuters-bilder)
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Der t├╝rkische Innenminister

Der t├╝rkische Innenminister S├╝leyman Soylu bleibt trotz seines erkl├Ąrten R├╝cktritts weiter im Amt. Pr├Ąsident Recep Tayyip Erdogan habe das Gesuch seines Innenministers nicht angenommen, Soylu werde "seine Aufgabe weiter ausf├╝hren", teilte Erdogans B├╝ro am Sonntagabend mit.

Zuvor hatte Soylu wegen einer kurzfristig angek├╝ndigten Ausgangssperre angesichts der Corona-Krise und dem anschlie├čenden Chaos seinen R├╝cktritt eingereicht. Er ├╝bernahm in seiner R├╝cktrittserkl├Ąrung die volle Verantwortung f├╝r die Ma├čnahme. "Ich trenne mich von meinem Innenministeramt, das ich mit Stolz ausgef├╝hrt habe", schrieb Soylu. Er bat zudem das t├╝rkische Volk und Erdogan, "dem ich bis ans Ende meines Lebens treu sein werde, um Vergebung.

Panikk├Ąufe und Menschenansammlungen

Das Innenministerium hatte am sp├Ąten Freitagabend kurzfristig eine weitgehende Ausgangssperre wegen der Corona-Krise in 31 St├Ądten beziehungsweise Provinzen verh├Ąngt, darunter in den Metropolen Istanbul, Ankara und Izmir. Die Kommunikation der Beh├Ârden war scharf kritisiert worden, weil die Ma├čnahme erst zwei Stunden vor Beginn der Frist bekannt wurde und Details der Regelung zun├Ąchst unklar waren.

Am Freitagabend war es deshalb zu Panikk├Ąufen und Menschenansammlungen in den betroffenen St├Ądten gekommen. Kritiker hatten der Regierung vorgeworfen, die Menschen durch den verungl├╝ckten Start der Ma├čnahme einer erheblichen Ansteckungsgefahr ausgesetzt zu haben.

Soylu war kurz nach dem Putschversuch vom Juli 2016 zum Innenminister ernannt worden. In dieser Rolle war er verantwortlich f├╝r die anschlie├čende Verhaftungswelle gegen mutma├čliche Putschisten. In Teilen der Bev├Âlkerung ist Soylu popul├Ąr ÔÇô unter anderem wegen seines harten Kurses gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK. Nach Soylus R├╝cktrittserkl├Ąrung hatten zahlreiche Nutzer in den sozialen Medien Erdogan dazu aufgefordert, das Gesuch abzulehnen.

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Istanbul stark betroffen

Die T├╝rkei hatte vor rund einem Monat ihren ersten Coronavirus-Fall gemeldet. Am st├Ąrksten betroffen ist nach offiziellen Angaben Istanbul. Gesundheitsminister Fahrettin Koca teilte am Sonntag via Twitter mit, die Zahl der Infizierten sei auf 56.956 gestiegen. In 24 Stunden seien zudem 97 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf 1.198. Mehr als 3.000 Menschen h├Ątten sich erholt, hie├č es.

Die Regierung hat bereits zahlreiche Ma├čnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erlassen. Unter anderem gilt eine weitgehende Ausgangssperre f├╝r Menschen unter 20 und ab 65 Jahren.

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  • Camilla Kohrs
Von Camilla Kohrs
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