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Lesotho: Ex-Regierungschef Thomas Thabane bezahlte für Mord an seiner Frau

20.000 Euro für einen Killer  

Lesothos Ex-Regierungschef bezahlte für Mord an seiner Frau

11.06.2020, 06:40 Uhr | AFP

Lesotho: Ex-Regierungschef Thomas Thabane bezahlte für Mord an seiner Frau. Thomas Thabane: Der Polizei zufolge wollte Thabane den Platz der First Lady für seine neue Partnerin freimachen. (Archivbild) (Quelle: imago images/Zhai Jianlan)

Thomas Thabane: Der Polizei zufolge wollte Thabane den Platz der First Lady für seine neue Partnerin freimachen. (Archivbild) (Quelle: Zhai Jianlan/imago images)

Zwei Tage, bevor Thomas Thabane sein Amt als Premierminister antrat, wurde seine damalige Frau erschossen. Das Paar stand zu dem Zeitpunkt kurz vor der Scheidung – und offenbar wollte sich der Politiker seiner Ex entledigen.

In der Affäre um die mutmaßliche Verwicklung von Lesothos zurückgetretenem Regierungschef Thomas Thabane in die Ermordung seiner Ex-Frau Lipolelo hat die Polizei Anschuldigungen gegen den einstigen Machthaber erhoben: Thabane und seine jetzige Frau zahlten demnach umgerechnet mehr als 20.000 Euro an Auftragskiller, wie aus am Mittwoch bekannt gewordenen Gerichtsunterlagen hervorgeht.

Thabane und seine jetzige Frau Maesaiah "wollten den Tod der Verstorbenen, sodass Maesaiah die Position der First Lady einnehmen kann", erklärt darin der zuständige Ermittler zum Motiv für die Tat.

Das Paar befand sich in der Scheidung, als die Frau ermordet wurde

Lipolelo Thabane war im Juni 2017 in einem Außenbezirk der Hauptstadt Maseru erschossen worden. Zwei Tage später wurde ihr Mann in sein Amt eingeführt. Das Noch-Ehepaar hatte sich zu dem Zeitpunkt einen erbitterten Scheidungskrieg geliefert.

Gegen die 43-jährige Maesaiah Thabane wurde bereits Anklage erhoben, gegen den 80-jährigen Ex-Regierungschef bisher nicht. Allerdings musste er wegen der Affäre im vergangenen Monat zurücktreten. Insgesamt sollen die beiden den Auftragskillern umgerechnet rund 150.000 Euro versprochen haben, gezahlt wurden zunächst gut 20.000.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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