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Auswärtiges Amt rät von Reisen nach Barcelona ab

Von dpa
Aktualisiert am 28.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Bei Touristinnen wird vor einer Tour durch das Gaudí-Gebäude Casa Batlló in Barcelona die Temperatur gemessen: Das Auswärtige Amt rät derzeit von Reisen in die Stadt ab.
Bei Touristinnen wird vor einer Tour durch das Gaudí-Gebäude Casa Batlló in Barcelona die Temperatur gemessen: Das Auswärtige Amt rät derzeit von Reisen in die Stadt ab. (Quelle: ZUMA Wire/imago-images-bilder)
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Die Zahlen steigen wieder: Wegen der besorgniserregenden Corona-Entwicklung in Spanien rät das Auswärtige Amt nun von Reisen in bestimmte Urlaubsregionen ab – darunter Katalonien.

Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt nun von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen ab. Betroffen sind Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra.


Fotoshow: Die Chronik der Pandemie

November/Dezember 2019: In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan treten erstmals Fälle einer unbekannten Lungenerkrankung auf. Am 31. Dezember wird die Weltgesundheitsorganisation informiert.
Am 15. Januar gibt es die erste bestätigte Infektion mit dem neuartigen Virus außerhalb Chinas: Ein Fall in Thailand wird bekannt.
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Balearen bleiben von Reisewarnung verschont

Die Balearen mit der beliebten Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben verschont. Das Auswärtige Amt begründete den Schritt am Dienstag in seinen Reisehinweisen für Spanien mit den "hohen Infektionszahlen und örtlichen Absperrungen".


Auf eine Reaktivierung der formellen Reisewarnung für die stark betroffenen Regionen verzichtete das Ministerium zunächst. Ein solcher Schritt hätte Urlaubern die kostenlose Stornierung von Buchungen ermöglicht. Das Abraten von Reisen ist quasi eine Alarmstufe darunter.

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Das Auswärtige Amt hatte die Reisewarnung für das besonders stark von der Corona-Pandemie getroffene Spanien erst am 21. Juni aufgehoben, nachdem die Regierung einen 14-wöchigen Notstand beendet hatte. Die Infektionszahlen waren in den vergangenen Tagen in einigen Gebieten wieder dramatisch gestiegen.

Die drei am stärksten betroffenen Regionen werden von der Bundesregierung aber trotzdem zunächst nicht zu den Risikogebieten gezählt. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen künftig in Deutschland einen Corona-Test machen.

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Von Nora Schiemann, Iliza Farukshina
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