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Trotz voller Impfung: Argentiniens Präsident positiv auf Corona getestet

Von dpa, afp
Aktualisiert am 03.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Alberto Fernandez bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Argentiniens Präsident wurde positiv auf Corona getestet.
Alberto Fernandez bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Argentiniens Präsident wurde positiv auf Corona getestet. (Quelle: Maria Eugenia Cerutti/Presidencia/telam/dpa-bilder)
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Bereits im Februar wurde Argentiniens Präsident mit der zweiten Dosis des russischen Impfstoffs geimpft. Jetzt aber hat er Symptome – und ein Antigen-Schnelltest hat bereits ausgeschlagen.

Argentiniens Präsident Alberto Fernández ist nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden, obwohl ihm bereits vor Wochen der russische Impfstoff Sputnik V gespritzt wurde. Er habe leichtes Fieber und Kopfschmerzen gehabt und daher einen Antigen-Schnelltest gemacht, schrieb der 62-Jährige am Samstag im Onlinedienst Twitter. Dieser sei positiv ausgefallen.

Er habe sich außerdem einem PCR-Test unterzogen, dessen Ergebnis noch nicht vorliege. PCR-Tests, die anders als die Schnelltests in Laboren ausgewertet, gelten als zuverlässiger.

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Das staatliche russische Gamaleja-Forschungsinstitut, das Sputnik V entwickelt hat, wünschte Fernández gute Besserung. Sputnik habe eine Wirksamkeit von 91,6 Prozent, schütze aber in allen Fällen vor einem schweren Krankheitsverlauf, schrieb das Institut in einer Antwort auf Twitter. "Wenn die Infektion tatsächlich bestätigt ist und auftritt, stellt die Impfung eine schnelle Genesung ohne schwere Symptome sicher."

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Mit russischem Impfstoff Sputnik geimpft

Fernández hatte am Freitag seinen 62. Geburtstag gefeiert. Er sei wohlauf, "auch wenn ich meinen Geburtstag gerne ohne diese Nachricht beendet hätte", schrieb er auf Twitter. Er habe sich vorsorglich isoliert.

Der argentinische Staatschef wurde bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Die zweite Dosis des russischen Vakzins Sputnik V erhielt er nach Angaben aus dem Präsidentenpalast am 11. Februar.

Das Präparat ist in Deutschland und der Europäischen Union bislang nicht zugelassen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) prüft derzeit einen Antrag auf Zulassung in der EU.

In Argentinien haben sich bislang gut 2,3 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 56.000 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Angesichts des nahenden Herbstes auf der Südhalbkugel wappnen sich die Behörden des Landes für die nächste Corona-Welle.

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