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Putin will seinen Nachfolger selbst aussuchen

Von dpa
Aktualisiert am 30.06.2021Lesedauer: 3 Min.
Wladimir Putin hat sich Sputnik V verabreichen lassen: "Die Impfung ist ungefÀhrlich".
Wladimir Putin hat sich Sputnik V verabreichen lassen: "Die Impfung ist ungefÀhrlich". (Quelle: Sergei Savostyanov/imago-images-bilder)
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In einem als "BĂŒrgerstunde" deklarierten Live-Interview hat Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin sich zur Wahl seines Impfstoffs und zu einem möglichen Ende seiner Amtszeit geĂ€ußert.

Mehr als drei Monate nach seiner Impfung hat der russische PrĂ€sident Wladimir Putin nun doch gesagt, mit welchem Impfstoff er sich hat impfen lassen. Er habe den russischen Impfstoff Sputnik V erhalten, sagte Putin am Mittwoch bei der im Staatsfernsehen ĂŒbertragenen Sendung "Der direkte Draht". "Die Impfung ist ungefĂ€hrlich", sagte Putin und betonte, dass es keine ernsthaften Nebenwirkungen gebe. Bisher hatte der 68-JĂ€hrige stets abgelehnt, den Namen des Impfstoffs zu nennen.

Zugleich behauptete Putin, dass das Vakzin besser sei als andere Impfstoffe. "Gott sei Dank, gibt es bei uns keine solchen tragischen Situationen nach der Impfung wie nach der Verabreichung von Astrazeneca und Pfizer", sagte Putin.

Russland steht im Westen immer wieder in der Kritik, dort entwickelte Vakzine schlecht zu reden. Im Gegensatz zu westlichen Impfstoffen hat Sputnik V bisher keine Zulassung der Weltgesundheitsorganisation oder der EU. Das Vakzin ist inzwischen in mehr als 60 LĂ€ndern zugelassen. Russland selbst erlaubt keine westlichen Impfstoffe.

Putin verteidigt regionale Impfpflicht

Russland kĂ€mpft seit Mitte des Monats mit einem Anstieg der Corona-Infektionen, der auf die Ausbreitung der deutlich ansteckenderen Delta-Variante und die schleppende Impfkampagne zurĂŒckgefĂŒhrt wird. Putin sagte dazu im Interview, es habe immer schon Menschen gegeben, die Impfungen grundsĂ€tzlich ablehnten.

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Solche Impfskeptiker seien "zahlreich" und das "nicht nur in unserem Land, sondern auch im Ausland", so Putin. Die Menschen sollten aber nicht "auf Leute hören, die davon nichts verstehen und GerĂŒchte verbreiten, sondern auf Experten", mahnte der Kreml-Chef. Die Folgen einer Corona-Infektion könnten bei Ungeimpften "sehr ernst" sein.

Auf die BĂŒrgerfrage, ob er einen erneuten landesweiten Corona-Lockdown befĂŒrworte, antwortete Putin in seiner Fragestunde, die Regionalbehörden ordneten stattdessen Schutzmaßnahmen wie eine Impfpflicht an. Zugleich erteilte er einer landesweiten Corona-Impfpflicht eine Absage: "Ich unterstĂŒtze Pflichtimpfungen nicht."

Putin zu Ende seiner Amtszeit: "NatĂŒrlich kommt die Zeit"

In der Live-Sendung im Staatsfernsehen sagte Putin, der vor mehr als 20 Jahren erstmals gewĂ€hlt wurde, außerdem, dass er den Zeitpunkt seiner MachtĂŒbergabe selbst bestimmen und dann auch einen Nachfolger empfehlen will. "NatĂŒrlich kommt die Zeit. Und ich hoffe, dass ich sagen kann, dass dieser oder jener Mensch meiner Meinung nach wĂŒrdig ist, solch ein wunderbares Land wie unsere Heimat Russland zu fĂŒhren." Er sehe als seine Verantwortung, eine Empfehlung zu geben. Das laufe so in jedem Land der Welt.

Zugleich wies der Kremlchef die Aussage eines Zuschauers zurĂŒck, dass ihm die Macht von VorgĂ€nger Boris Jelzin in die Hand gelegt worden sei. "Jelzin hat mir die Macht nicht ĂŒbergeben", sagte Putin. Er sei nach dessen RĂŒcktritt in der Nacht zum 1. Januar 2000 lediglich InterimsprĂ€sident gewesen und danach zum Staatsoberhaupt gewĂ€hlt worden. Das hĂ€tten die BĂŒrger Russlands so entschieden.

Kritiker werfen Putin immer wieder vor, als damaliger Regierungschef Jelzins SchwÀche ausgenutzt zu haben. Zusammen mit Freunden aus der gemeinsamen Zeit in der St. Petersburger Stadtverwaltung habe er die Macht ergriffen.

Der Kremlchef hatte im vergangenen Jahr durch eine VerfassungsĂ€nderung den Weg freigemacht, dass er bis 2036 regieren kann. Voraussetzung wĂ€re, dass Putin zu den Wahlen 2024 und 2030 wieder antritt und gewĂ€hlt wird. UrsprĂŒnglich erlaubte die Verfassung nur zwei Amtszeiten hintereinander.

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