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"Ihr Mut ist unglaublich"

Von dpa, MaM, loe

Aktualisiert am 15.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Russland: Eine Redakteurin lief mit einem Plakat gegen den Ukraine-Krieg in die laufende Sendung. (Quelle: t-online)
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Eine Redakteurin hat im russischen Staatsfernsehen gegen Putins Angriff auf die Ukraine protestiert. Danach wurde sie offenbar verhaftet. Nun geht die Szene sowie ein weiteres Video um die Welt – und löst Bewunderung aus.

Die TV-Mitarbeiterin, die am Montag mit einem Protest gegen Russlands Krieg in der Ukraine die Hauptnachrichtensendung des russischen Staatsfernsehens unterbrach, hat weltweit eine Welle der Anerkennung ausgelöst.

Laut russischen Medienberichten heißt die Frau Marina Owsjannikowa und ist eine Mitarbeiterin des Staatssenders. Der Mitschnitt der Szene, in der sie mit einem handgeschriebenen Plakat hinter der Nachrichtensprecherin auftaucht, wurde am Dienstag vielfach unter anderem bei Twitter geteilt.

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"Was Mut wirklich bedeutet", schrieb etwa Igor Levit dazu. "Ihr Mut ist unglaublich", so der Pianist. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bedankte sich bei ihr.

Grünen-Politiker: "Wir sollten sie nicht vergessen"

Canan Bayram, Berliner Grünen-Abgeordnete, bezeichnete Owsjannikowa als "stark und mutig". "Ihr drohen 15 Jahre Haft. Wir sollten sie nicht vergessen", mahnte Michel Reimon, österreichischer Grünen-Politiker und Sprecher des Europarates.

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Und tatsächlich: Anwälte der Bürgerrechtsorganisation IWD-Info gaben an, die Frau auch mehr als zehn Stunden nach der Protestaktion nicht kontaktieren zu können, schrieb der Ex-Chefredakteur des dichtgemachten Radiosenders Echo Moskwy, Alexej Wenediktow, bei Twitter. Pavel Chikov, russischer Jurist und Menschenrechtsaktivist, schrieb Owsjannikowa sei bereits festgenommen worden.

Reporterin: "Es liegt nur an uns, diesen ganzen Wahnsinn zu beenden"

Owsjannikowa sprang am Montagabend während der Live-Übertragung hinter der Nachrichtensprecherin ins Bild und hielt ein Schild mit den Worten "Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen". Dazu rief sie mehrmals laut: "Nein zum Krieg!" Der Sender schaltete nach wenigen Sekunden zu einem Videobeitrag.

Im Netz verbreitete sich zudem ein zuvor aufgenommenes Video, in dem sie sagt, sie schäme sich dafür, jahrelang geschwiegen und Kreml-Propaganda verbreitet zu haben. "Was in der Ukraine geschieht, ist ein Verbrechen." Verantwortlich für die Aggression sei nur Russlands Präsident Wladimir Putin. Sie rief ihre Landsleute dazu auf, gegen den Krieg zu protestieren. "Es liegt nur an uns, diesen ganzen Wahnsinn zu beenden." Die Behörden könnten nicht alle einsperren.

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Nawalny-Opposition will Strafen übernehmen

Das Lager des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny – Putins bekanntestem Gegner – will Owsjannikowa unterstützen. Seine Sprecherin Kira Jarmisch schrieb auf Twitter: "Wow, das Mädchen ist cool." Man wolle eine mögliche Geldstrafe, die gegen Owsjannikowa verhängt werden könnte, übernehmen, schrieb Maria Pewtschich von Nawalnys Organisation FBK am Dienstag bei Twitter.

In Russland drohen hohe Strafen für angebliche Falschinformationen über die russischen Streitkräfte bis hin zu 15 Jahren Gefängnis. Der Krieg in der Ukraine wird in den Staatsmedien als "militärische Spezialoperation" bezeichnet und darf auch von der Bevölkerung nur als solche benannt werden.

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Von Lisa Becke, Carl Lando Derouaux
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