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Russische Soldaten schicken offenbar Kriegsbeute per Post


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Hier schicken Russen offenbar Kriegsbeute nach Hause

Von t-online, ari

06.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Russische Soldaten geben offenbar Pakete mit Kriegsbeute auf. Seit einigen Wochen gibt es Berichte über Plünderungen in der Ukraine. (Quelle: t-online)
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Ein Überwachungsvideo und eine veröffentliche Namensliste sollen beweisen: Russische Soldaten plünderten in der Ukraine im großen Stil – und versendeten dann ihr Diebesgut über Belarus nach Hause.

Fernseher, Lautsprecher, Klimaanlagen, ein Tisch, ein E-Scooter und mehr, insgesamt knapp 2.000 Kilo: Ein dreistündiges Video zeigt, wie 16 russische Soldaten eine riesige Menge Paketpost aufgeben. Das Videomaterial stammt laut Angaben des Investigativmagazins "Motolko Help" von einer Überwachungskamera einer Postannahmestelle im belarussischen Mazyr, direkt hinter der Grenze zur Ukraine.


Bilder zeigen Butscha nach dem Massaker

Butscha gleicht einer Geisterstadt: In dem Vorort der ukrainischen Hauptstadt Kiew wurden hunderte Zivilisten ermordet. Berichte russischer Gräueltaten dringen nach und nach an die Öffentlichkeit.
Ukrainische Soldaten erreichen den ehemals russisch besetzten Kiewer Vorort Butscha mit Militär- und einem Hilfskonvoi.
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Von dort aus versendeten die Soldaten offenbar riesige Pakete mit Waren, die sie in der Ukraine geplündert haben sollen, nach Russland – denn der Paketshop ist eine Annahmestelle des russischen Paketdienstes CDEK.

Liste soll verraten, wer was verschickt hat

Das belarussische Hacker-Kollektiv Hajun Project hat neben dem Video auch eine umfangreiche Liste veröffentlicht, auf der die Namen, Telefonnummern und Angaben zu den Paketinhalten der Soldaten stehen.

Sollte diese Liste korrekt sein, ist klar: Die aufgelisteten Waren haben nichts mit dem zu tun, was Soldaten normalerweise im Einsatz dabei haben oder von dort an ihre Familien schicken. Das leichteste Paket mit Werkzeug und Kleidung wiegt demnach 50 Kilo. Das schwerste, mit Werkzeug, Lautsprechern, einem Tisch, einem Zelt und weiteren Waren wiegt 450 Kilo. Die meisten der Pakete gehen laut der Liste des Hacker-Projekts nach Rubzowsk in Westsibirien.

Das deutsche Künstlerkollektiv "Zentrum für Politische Schönheit" macht auf Twitter auf die mutmaßlich plündernden Soldaten aufmerksam und wendet sich direkt an den Twitter-Account der russischen Botschaft in Deutschland:

"Sagt mal @RusBotschaft, könnt Ihr Eure Soldaten mal fragen, warum sie hunderte Kilo aus der Ukraine via Belarus nach Russland verschicken? Wir haben schon angerufen, aber mit uns wollten sie nicht reden…".

In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder Berichte von Plünderungen russischer Truppen in der Ukraine gegeben. Plünderungen gehören neben Angriffen auf Zivilisten, Vergewaltigungen und Misshandlungen von Kriegsgefangenen zu den Kriegsverbrechen.

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Verwendete Quellen
  • Investigativmagazin Motolko.Help: Hajun Project published the data of Russian marauder soldiers, who may be involved in crimes on the territory of Ukraine (englisch)
  • YouTube: Überwachungsvideo der Poststelle
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