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Schlacht um Mariupol | Russland: 1.000 Soldaten der Ukraine kapitulieren wohl


Schlacht um Mariupol
Mehr als 1.000 ukrainische Soldaten kapitulieren wohl

Von dpa
Aktualisiert am 13.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Russische Soldaten rĂ€umen einen Unterschlupf der ukrainischen Armee aus (Archivbild): In Mariupol sollen sich mehr als 1.000 Soldaten ergeben haben.VergrĂ¶ĂŸern des BildesRussische Soldaten rĂ€umen einen Unterschlupf der ukrainischen Armee aus (Archivbild): In Mariupol sollen sich mehr als 1.000 Soldaten ergeben haben. (Quelle: SNA/imago-images-bilder)
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Bei der Schlacht um Mariupol zeichnet sich ein Wendepunkt ab: Nach Angaben Russlands sollen ukrainische Soldaten, die bis zuletzt um die Hafenstadt kÀmpften, ihre Waffen niedergelegt haben.

Bei den KĂ€mpfen um die Hafenstadt Mariupol sollen sich nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums mehr als 1.000 ukrainische Soldaten und Soldatinnen in Gefangenschaft begeben haben. Es handele sich um 1.026 Angehörige der 36. Brigade der Marineinfanterie, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. ÜberprĂŒfbar waren diese Angaben zunĂ€chst nicht. Unter den Gefangenen seien 162 Offiziere und auch 47 Frauen, sagte der Generalmajor. Konaschenkow sprach von einem "Erfolg".

Demnach ergaben sich die KĂ€mpferinnen und KĂ€mpfer bei Gefechten um einen großen metallverarbeitenden Betrieb den Einheiten der russischen Armee sowie den moskautreuen Separatisten aus dem Gebiet Donezk, zu dem Mariupol gehört. Zuvor hatten bereits die Separatisten die Gefangennahme gemeldet.

Eine BestÀtigung von ukrainischer Seite gab es nicht. Ein Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums sagte, er habe dazu keine Informationen. Russische Medien hatten zuletzt berichtet, dass rund 3.000 ukrainische KÀmpfer in Mariupol noch die Stellung gehalten hÀtten. Diese Zahl wÀre demnach nun um ein Drittel gesunken.

Russland meldet weitere Raketenangriffe

Vor einer erwarteten Großoffensive Moskaus in der Ostukraine meldete Konaschenkow in seinem tĂ€glichen Lagebericht auch neue Raketenangriffe von russischen Flugzeugen und Kriegsschiffen. Dabei seien unter anderem zwei große Waffenlager getroffen worden. Bei einem Angriff auf einen Flugplatz in Myrhorod im Gebiet Poltawa seien vier Kampfhubschrauber zerstört worden.

Insgesamt sprach der russische Offizier von 46 weiteren vernichteten MilitĂ€robjekten in der Ukraine. Die Angriffe wĂŒrden fortgesetzt. Erwartet wird in den nĂ€chsten Tagen eine Großoffensive im Donbass in der Ostukraine, wo Russland die Gebiete Luhansk und Donezk komplett unter die Kontrolle der Separatisten bringen will.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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