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Ukraine-Krieg | Russland droht Elon Musk – der reagiert vielsagend


Mysteriöse Todesfälle
Russland droht Elon Musk – der reagiert vielsagend

Von t-online, mk

Aktualisiert am 10.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Elon Musk schaut auf sein Handy: "Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte – war gut, euch gekannt zu haben."Vergrößern des BildesElon Musk schaut auf sein Handy: "Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte – war gut, euch gekannt zu haben." (Quelle: Joe Skipper/reuters)
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Elon Musk versorgt nicht nur die ukrainische Bevölkerung mit Internet, sondern auch die Armee. Dafür wird er nun aus Russland attackiert. Musk begegnet den Drohungen auf seine Art.

Der Chef der russischen Raumfahrt-Behörde, Dmitri Rogosin, droht Technik-Milliardär Elon Musk mit Konsequenzen, weil dessen Firma Starlink die Ukraine mit Satelliteninternet versorgt. Musk sei "an der Versorgung faschistischer Kräfte in der Ukraine mit Mitteln militärischer Kommunikation" beteiligt gewesen, schrieb Rogosin auf Telegram. Dafür werde er sich "wie ein Erwachsener" verantworten müssen.

Musk reagierte auf Twitter mit einem Scherz: "Wenn ich unter geheimnisvollen Umständen sterben sollte – war gut, euch gekannt zu haben", schrieb der Firmengründer und Chef der Elektroautofirma Tesla und spielte damit offenbar auf die Serie mysteriöser Todesfälle unter russischen Industriellen an.

Starlink von Elon Musk ist in der Ukraine sehr beliebt

Auf Bitten des ukrainischen Digitalministers Mykhailo Fedorov hatte Musk der Ukraine schon wenige Tage nach dem russischen Überfall am 24. Februar die nötige Technik für Satelliteninternet zur Verfügung gestellt, darunter Empfangsstationen und Batterien von Tesla, mit denen sich die Stationen auch mobil nutzen lassen.

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Dabei ist Starlink nicht nur bei der Zivilbevölkerung beliebt, wie jüngste Downloadzahlen zeigen –, dem "Telegraph" zufolge nutzt die ukrainische Armee Starlink auch erfolgreich, um mit Drohnen russische Panzer und Stellungen zu attackieren. Die stabile Kommunikation durch Starlink ermöglicht den Ukrainern demnach, Drohnen und Artillerie aufeinander abzustimmen.

Rogosin warnte Nato schon vor Atomkrieg

Musk selbst warnte jedoch schon Anfang März davor, dass Starlink ins Visier der russischen Armee geraten könnte, da die Terminals aus der Luft erkennbar seien und die Empfangsgeräte geortet werden könnten. Nutzer sollten Starlink nur einschalten, wenn sie es brauchten und die Antenne nicht in der Nähe von Personen einschalten, riet Musk.

Roskosmos-Chef Rogosin ist ein lautstarker Unterstützer des russischen Angriffs auf die Ukraine und spricht von einem Krieg, in dem es um das Überleben Russlands gehe. So schrieb er ebenfalls auf Telegram, dass Russland die Nato-Länder in einem Atomkrieg binnen einer halben Stunden vernichten könne – "aber wir dürfen ihn nicht zulassen, weil die Folgen eines nuklearen Schlagabtauschs sich auf den Zustand unserer Erde auswirken würden".

Verwendete Quellen
  • Material der Nachrichtenagentur dpa
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