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Baerbock: Russland benutzt Hunger als Kriegswaffe

Von dpa
Aktualisiert am 18.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Au├čenministerin Baerbock will angesichts einer drohenden Hungersnot als Folge der russischen Getreideblockade mit der Weltgemeinschaft abgestimmt vorgehen.
Au├čenministerin Baerbock will angesichts einer drohenden Hungersnot als Folge der russischen Getreideblockade mit der Weltgemeinschaft abgestimmt vorgehen. (Quelle: John Macdougall/AFP/dpa./dpa)
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New York (dpa) - Bundesau├čenministerin Annalena Baerbock hat Russland vorgeworfen, die Blockade von Getreideexporten aus der Ukraine als Kriegswaffe einzusetzen.

"Durch die Blockade ukrainischer H├Ąfen, durch die Zerst├Ârung von Silos, Stra├čen und Eisenbahnen und insbesondere der Felder von Bauern hat Russland einen Kornkrieg begonnen, der eine globale Nahrungsmittelkrise anfacht", sagte Baerbock am Mittwoch w├Ąhrend eines Au├čenministertreffens bei den Vereinten Nationen in New York.

Nach Angaben der Bundesregierung unterbindet Russland in der Ukraine die Ausfuhr von 20 Millionen Tonnen Getreide vor allem nach Nordafrika und Asien, ein Gro├čteil davon im Hafen von Odessa. Die Ukraine ist einer der gr├Â├čten Produzenten der Welt.

"Russland f├╝hrt seinen brutalen Krieg nicht nur mit Panzern, Raketen und Bomben", sagte die Gr├╝nen-Politikerin weiter. "Russland f├╝hrt diesen Krieg mit einer anderen schrecklichen, aber leiseren Waffe: Hunger und Entbehrung." Dies passiere in einer Zeit, in der im Nahen Osten und in Afrika bereits Millionen von Hunger bedroht seien ÔÇô durch die Klimakrise, die Covid-Pandemie und regionale Konflikte.

Guterres warnt vor jahrelanger Krise

Auch UN-Generalsekret├Ąr Ant├│nio Guterres erh├Âhte angesichts historischer Zahlen Hungerleidender den Druck auf Moskau: "Russland muss den sicheren Export von in ukrainischen H├Ąfen gelagertem Getreide zulassen", sagte der 73-J├Ąhrige. Es sei notwendig, das Land wieder an den Weltmarkt zu bringen - genauso wie Russland und Belarus, die auch gro├če Mengen Lebens- und D├╝ngemittel produzierten. Der von Russland begonnene Krieg drohe, viele Millionen in eine Ern├Ąhrungsunsicherheit zu st├╝rzen und eine Krise auszul├Âsen, "die Jahre andauern k├Ânnte".

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US-Au├čenminister Antony Blinken forderte weltweite gemeinsame Anstrengungen. "Es ist eine Krise, die eine globale Antwort erfordert", sagte Blinken. Ein gro├čes Problem sei der Mangel an D├╝ngemitteln - es m├╝ssten Anreize f├╝r ihre Produktion geschaffen werden. "Nehmen wir Afrika, wo sich die Kosten f├╝r D├╝ngemittel seit Beginn der Pandemie bereits vervierfacht haben und seit der russischen Invasion in die Ukraine weiter in die H├Âhe geschnellt sind", sagte er. Nach der russischen Invasion in der Ukraine waren die Preise f├╝r Weizen auf den h├Âchsten Stand seit 14 Jahren gestiegen.

Die Ärmsten zahlen den Preis

Baerbock sagte weiter, die ├Ąrmsten Menschen der Welt w├╝rden den Preis f├╝r Russlands r├╝cksichtslosen Krieg zahlen. "Ich m├Âchte Ihnen aus tiefstem Herzen sagen: Wir sehen Ihren Schmerz. Wir h├Âren Ihr Leid. Und wir stehen Ihnen zur Seite." Insgesamt stelle Deutschland dieses Jahr 3,8 Milliarden Euro f├╝r die Nahrungssicherheit zur Verf├╝gung. Langfristig m├╝ssten vor allem die Auswirkungen des Klimawandels auf den Agrarsektor angegangen werden: "Wir m├╝ssen den Landwirten helfen, weniger anf├Ąllig f├╝r D├╝rren, ├ťberschwemmungen oder extreme Regenf├Ąlle zu werden."

Den Vereinten Nationen zufolge hat der weltweite Hunger einen neuen H├Âchststand erreicht. Die Zahl der Menschen mit starker Ern├Ąhrungsunsicherheit habe sich in den vergangenen zwei Jahren von 135 auf heute 276 Millionen erh├Âht. Mehr als eine halbe Million Menschen sei vom Hungertod bedroht - f├╝nf Mal mehr als noch 2016. Der Krieg in der Ukraine facht diese Entwicklung weiter an: Zusammen produzieren die Ukraine und Russland fast ein Drittel des Weizens und der Gerste der Welt und die H├Ąlfte des Sonnenblumen├Âls.

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