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Datenleak offenbart Chinas Unterdr├╝ckungsregime

Von afp, lw

Aktualisiert am 24.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Achtung, verst├Ârende Aufnahmen: Eine Augenzeugin und Bilder von vor Ort zeigen Chinas Terror gegen Minderheiten. (Quelle: t-online)
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Sie werden dort gefoltert und unterdr├╝ckt ÔÇô dennoch spricht die chinesische Regierung von "Fortbildungseinrichtungen" f├╝r Uiguren: Neue Bilder zeigen das Grauen in den Internierungslagern.

Ein internationales Medienkonsortium hat kurz vor dem Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet in Xinjiang weitere Belege f├╝r die massenhafte Internierung von Uiguren in China ver├Âffentlicht. Fotos, Reden und Beh├Ârdenweisungen bewiesen, dass es sich bei den Lagern nicht, wie von der chinesischen Regierung behauptet, um "berufliche Fortbildungseinrichtungen" handele, erkl├Ąrten der an der Recherche beteiligte Bayerische Rundfunk und der "Spiegel" am Dienstag.

So finde sich in dem Datensatz eine bislang unbekannte Rede des ehemaligen Parteichefs der Region Xinjiang aus dem Jahr 2017, in der es hei├čt, jeder Gefangene, der auch nur versuche, ein paar Schritte weit zu entkommen, sei "zu erschie├čen". Auf Bildern seien Sicherheitskr├Ąfte mit Sturmgewehren zu sehen. Ein Foto zeige zudem einen H├Ąftling in einem Tigerstuhl ÔÇô einer Foltervorrichtung, bei der die Beine ├╝berdehnt werden.

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China: Ma├čnahmen richten sich gegen terroristische Bestrebungen

Die chinesische Botschaft in den USA erkl├Ąrte demnach, die Ma├čnahmen in Xinjiang richteten sich gegen terroristische Bestrebungen, es gehe nicht um "Menschenrechte oder eine Religion".

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Der Datensatz wurde der Mitteilung zufolge dem deutschen Anthropologen Adrian Zenz zugespielt. Er ist in den USA ein bekannter China-Forscher, der schon fr├╝h auf die mutma├člichen Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang hingewiesen hatte und 2021 von Peking mit Sanktionen belegt wurde. Er teilte die Daten mit insgesamt 14 westlichen Medien.

Der Vorsitzende der Delegation des Europ├Ąischen Parlaments f├╝r die Beziehungen zu China, Reinhard B├╝tikofer (Gr├╝ne), forderte BR und "Spiegel" gegen├╝ber neue Sanktionen gegen China. Die "Bilder des Grauens" m├╝ssten dazu f├╝hren, dass die Europ├Ąische Union klar Stellung beziehe.

Viele Uiguren haben Kontakt zu Familie verloren

Bachelet wird voraussichtlich am Dienstag und Mittwoch die St├Ądte Urumqi und Kashgar in Xinjiang besuchen. Vertreter der Volksgruppe der Uiguren forderten sie auf, bei ihrer Reise nicht zum Propagandawerkzeug der chinesischen Regierung zu werden. "Ich fordere Sie auf, Opfer wie meine Familienmitglieder zu besuchen und nicht die von der chinesischen Regierung vorbereiteten Schaupl├Ątze", sagte Nursimangul Abdureschid der Nachrichtenagentur AFP in der T├╝rkei.

Uiguren im Ausland haben in den letzten Wochen Kundgebungen abgehalten, um Bachelet zu dr├Ąngen, Verwandte zu besuchen, die nach ihren Angaben in Xinjiang inhaftiert sind. Viele haben bereits seit Jahren jeglichen Kontakt zu Familienmitgliedern in China verloren ÔÇô so wie Jevlan Schirememet, der laut eigenen Angaben seit vier Jahren nicht mehr mit seiner Mutter gesprochen hat. Er hoffe, dass Bachelet "die chinesische Regierung auch nach dem Verbleib meiner Mutter fragen kann", sagte er.

Michelle Bachelet (Archivbild): Die UN-Menschenrechtskommissarin wird die St├Ądte Urumqi und Kashgar in Xinjiang besuchen.
Michelle Bachelet (Archivbild): Die UN-Menschenrechtskommissarin wird die St├Ądte Urumqi und Kashgar in Xinjiang besuchen. (Quelle: agefotostock/imago-images-bilder)

Auch Abdureschid hat nach eigener Aussage schon vor Jahren den Kontakt zu ihrer Familie in der chinesischen Grenzregion verloren. Sie betonte: "Wenn das UN-Team keinen uneingeschr├Ąnkten Zugang in Xinjiang hat, werde ich ihre sogenannten Berichte nicht akzeptieren."

Mehr als eine Million Betroffene

Die Regierung in Peking wird beschuldigt, mehr als eine Million Uiguren und andere muslimische Minderheiten in der Region im ├Ąu├čersten Westen des Landes in "Umerziehungslagern" interniert zu haben. Peking werden unter anderem Zwangssterilisierungen und Zwangsarbeit vorgeworfen.

Au├čerdem sollen die Beh├Ârden kulturelle St├Ątten dem Erdboden gleichmachen. Die gesamte Region wird streng ├╝berwacht. Die USA sprechen von einem Genozid. Sie hatten auch Zweifel daran ge├Ąu├čert, dass Bachelet ein "unmanipuliertes" Bild der Lage erhalten w├╝rde. China bestreitet die Vorw├╝rfe vehement.

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