• Home
  • Politik
  • Ukraine
  • Ukraine-Krieg: Armee zerstört systematisch Putins Munitionslager


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNeues Virus in China entdecktSymbolbild für einen TextUSA: 39 Häuser bei Explosion beschädigtSymbolbild für einen TextSPD-Chef rügt Ampel-MinisterSymbolbild für einen TextErste Bilder: Schlagerstar hat geheiratetSymbolbild für einen TextBeatrice Egli begeistert mit BikinifotosSymbolbild für einen TextNeue Rolle: Johnny Depp feiert ComebackSymbolbild für einen TextBerlusconi will wieder ins ParlamentSymbolbild für einen TextPolio in London: Impfung für alle KinderSymbolbild für einen TextProgrammänderung: RTL setzt Show abSymbolbild für einen TextOchsenknecht schaut Promis beim Sex zuSymbolbild für einen TextFestivalbesucher tot: Polizei hat VermutungSymbolbild für einen Watson TeaserBVB-Boss zu Vorwürfen gegen Nico SchulzSymbolbild für einen TextNervennahrung gegen Stress

Ukrainer zerstören offenbar systematisch Putins Munitionslager

Von t-online, mk

Aktualisiert am 07.07.2022Lesedauer: 3 Min.
Himars-Raketenwerfer: Eine effektive US-Waffe spielt im Ukraine-Krieg eine große Rolle. (Quelle: t-online)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die russische Invasionsarmee ist dringend auf Bahngleise und Warenlager angewiesen. Die liegen neuerdings aber in Reichweite der Ukrainer.

Im Süden und Osten der Ukraine hat die russische Armee einen Vorteil, der ihr bei der Schlacht um Kiew fehlte: Bahnstrecken nahe der Front. Kaum eine Armee verlässt sich so sehr auf die Schiene, um ihre Truppen mit Nachschub zu versorgen. Auf russischen Zügen rollen jeden Tag Tausende Tonnen Granaten und Raketen ins Kriegsgebiet und werden von Lagern hinter der Front aus weiter verteilt. Doch mit westlicher Artillerie zerstören die Ukrainer jetzt offenbar systematisch die russische Kriegslogistik in ihrem Land.

Seit dem 25. Juni hat es zwölf bestätigte Angriffe auf russische Waffenlager in der Ukraine gegeben, berichtet der Blogger Benjamin Pittet, der sich auf die Auswertung öffentlich zugänglicher Satellitenbilder stützt. Das deckt sich mit Angaben von BBC Russia: Der britische Sender spricht von elf zerstörten Depots in den vergangenen neun Tagen. Die meisten Treffer gab es demnach im hart umkämpften Donbass.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Eintracht Frankfurt verpasst Supercup-Triumph gegen Real Madrid
imago images 1013744331


Videos zeigen explodierende russische Waffenlager

In den sozialen Netzwerken sind viele der Angriffe mit Videos dokumentiert. Diese Bilder etwa sollen eine Explosion in einem russischen Depot im Donbass zeigen, angeblich nach einem ukrainischen Raketenangriff:

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Auch diese Bilder sollen im Donbass entstanden sein und ein brennendes russisches Warenlager nach einem Angriff zeigen:

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Diese Aufnahmen sollen einen Angriff auf ein russisches Depot in der Region Saporischschja im Süden der Ukraine zeigen:

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Und hier soll ein ukrainischer Angriff auf eine russische Basis bei Melitopol zu sehen sein, ebenfalls in der Region Saporischschja:

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Der ukrainische Kriegsreporter Ilia Ponomarenko spricht angesichts der gehäuften Angriffe von einer gezielten Kampagne, um die Grundlagen der russischen Kriegsführung in der Ukraine zu zerstören: "Das hat es so bislang nicht gegeben".

Ukrainer haben jetzt US-Raketenwerfer vom Typ Himars

Auffallend ist, dass die meisten der Angriffe weit hinter der Front auf russisch besetztem Territorium erfolgt sind. Die ukrainische Armee macht keine Angaben dazu, welche Ziele sie mit welchen Waffen ins Visier nimmt. Doch es anzunehmen, dass bei den jüngsten Attacken westliche Artillerie zum Einsatz kam, vor allem die US-Raketenwerfer vom Typ Himars, von denen die ersten vier Exemplare im Juni die Front erreichten. Dieses von der ukrainischen Armee geteilte Video soll einen der ersten Himars-Einsätze in der Ukraine zeigen:

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Mit der von den USA gelieferten Munition können die Raketenwerfer Ziele in 85 Kilometer Entfernung treffen – und das auf wenige Meter genau. "Nie zuvor hatte die ukrainische Armee Artillerie mit dieser Reichweite und Präzision", schreibt dazu der in Kiew lebende Militärexperte Thomas Theiner auf Twitter. "Und dank Zehntausender Patrioten in den besetzten Gebieten kennt die Ukraine die Koordinaten jedes einzelnen russischen Waffenlagers in der Ukraine."

"Russland hat aber schon mehr als 1.200 Lkw verloren"

Das stellt die russische Kriegslogistik nach Auffassung Theiners vor ein entscheidendes Problem: Um ihren Nachschub vor der ukrainischen Artillerie zu schützen, muss die russische Armee ihre Waffenlager jetzt mindestens 90 Kilometer hinter der Frontlinie einrichten und ihre Truppen über die Straße versorgen. "Russland hat aber schon mehr als 1.200 Lkw verloren und die notorischen Defizite bei der Wartung dürfte auch den restlichen Transportern schwer zugesetzt haben", schreibt der frühere Berufssoldat der italienischen Armee.

Schon die Eroberung Kiews im März scheiterte nach Ansicht Theiners an der russischen Logistik: "Der Vorstoß im Osten Kiews kam zum Erliegen, weil es den russischen Truppen gegen den hartnäckigen Wiederstand der Ukrainer nicht gelang, die Bahnstrecken in den Regionen Tschernihiw und Sumy zu erobern." So musste die russische Armee ihre Truppen bei Kiew über eine Strecke von 350 Kilometern nur mit Lkw versorgen. Aber schon 100 Kilometer von der nächsten Bahnstrecke entfernt könne die russische Armee ihre Stellungen nur zu Verteidigungszwecken versorgen, nicht aber für Angriffe, so Theiner.

Ihre logistischen Defizite werden der russischen Armee auch im Osten und Süden der Ukraine den Sieg kosten, glaubt Theiner: "Russland versorgt eine Armee des 20. Jahrhunderts mit Methoden aus dem 19. Jahrhundert und kämpft jetzt gegen Waffen aus dem 21. Jahrhundert. Es wird eine Weile dauern, aber die Ukrainer werden die Schlachten um Cherson und den Donbass ebenso gewinnen wie die Schlacht um Kiew."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert
KiewRusslandUkraine
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website