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Türkei: Erdogan will Raketenabwehrsystem mit Russland produzieren

Pläne für S-400  

Erdogan will Raketenabwehrsystem mit Russland produzieren

15.07.2019, 18:45 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Erste russische Luftabwehr-Raketen in Türkei angekommen

Die ersten Teile des umstrittenen russischen Raketenabwehrsystems S-400 sind in der Türkei angekommen. (Quelle: t-online.de)

In Ankara: Die ersten russischen Luftabwehr-Raketen waren zuletzt in der Türkei angekommen. (Quelle: t-online.de)


Schon der Kauf war umstritten: Russland hat damit begonnen, das Raketenabwehrsystem S-400 an die Türkei auszuliefern. Künftig hat der türkische Präsident noch ganz andere Pläne.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will das Raketenabwehrsystem S-400 künftig gemeinsam mit Russland bauen. "Jetzt ist das Ziel eine gemeinsame Produktion mit Russland", sagte er in Ankara.

Die umstrittene Auslieferung der S-400 von Russland an die Türkei hatte am Freitag begonnen. Inzwischen ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Ankara das neunte Flugzeug mit Raketenteilen auf dem Luftwaffenstützpunkt Mürted (früher Akinci) bei Ankara gelandet. Erdogan sagte weiter, die Lieferungen würden im April 2020 abgeschlossen sein.
 


Der Kauf des Systems sorgt seit Monaten für Streit zwischen der Türkei und den USA. Washington befürchtet nach eigenen Angaben, dass Russland über das empfindlichen Radar des Waffensystems an Daten über die Fähigkeiten der neuen US-Tarnkappenflugzeuge F-35 gelangt. Die Türkei ist Partner beim Bau der F-35 und soll etwa 100 Jets bekommen. Die USA drohen mit Sanktionen und damit, die Türkei Ende Juli aus dem F-35-Programm zu werfen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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