Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Internationale Politik >

Mehr als 2.000 Städte beteiligen sich am Klimastreik

Weltweiter Protest  

Mehr als 2.000 Städte beteiligen sich am Klimastreik

15.09.2019, 12:08 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
Fridays for Future: Aufruf zu globalem Streik am 20. September

In Berlin haben erneut Hunderte Demonstranten der Fridays for Future-Bewegung protestiert. In der kommenden Woche sollen die Proteste einen Höhepunkt finden. (Quelle: Reuters)

Protest vor dem Kanzleramt: Bei der Demonstration am Freitag warben die Anhänger der Fridays for Future-Bewegung auch für den globalen Klimastreik am 20. September. (Quelle: Reuters)


"Fridays For Future" wurde von einer jungen Schwedin angestoßen – und ist inzwischen eine globale Bewegung. Aktivisten aus 129 Ländern haben angekündigt, sich an einer Streikwoche für mehr Klimaschutz zu beteiligen.

Von Aachen bis Zwickau, von der Antarktis bis Venezuela: Für die globale Streikwoche für mehr Klimaschutz, die am Freitag beginnt, haben Aktivisten schon Proteste in mehr als 2.000 Städten in 129 Staaten angekündigt. Das geht aus einer Übersicht der Klimaschutzbewegung "Fridays for Future" hervor. Allein in Deutschland sind in Dutzenden Städten mehr als 400 Aktionen und Demonstrationen geplant.

Die von der Schwedin Greta Thunberg angestoßene Protestbewegung wird von Schülern und Studenten getragen. Sie fordern von der Politik mehr Ehrgeiz im Kampf gegen die Erderhitzung und die drohende Klimakatastrophe. Vor allem müsse gemäß dem Pariser Klimaabkommen die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit eingedämmt werden.

Für Deutschland fordert "Fridays for Future", dass der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase spätestens 2035 unterm Strich auf Null sinkt – also 15 Jahre früher, als bisher geplant. Der Kohleausstieg soll demnach schon bis 2030 vollzogen und eine 100-prozentige erneuerbare Energieversorgung bis 2035 erreicht sein. Schon bis Ende 2019 sollte Deutschland nach Meinung der Aktivisten alle staatlichen Subventionen für fossile Energieträger streichen, ein Viertel der Kohlekraft abschalten und eine Steuer auf Treibhausgasemissionen erheben.
 

 
Der Freitag steht im Zeichen des Klimaschutzes 

Thunberg, die zurzeit in den USA ist, demonstriert seit vergangenem Sommer jeden Freitag – also meistens während der Schulzeit – für mehr Ehrgeiz beim Klimaschutz. Ihr Schulstreik hat weltweit Menschen zu Demonstrationen unter dem Motto "Fridays for Future" inspiriert.

Vor der Aktivistin liegen eine Reihe von Klimakonferenzen, Protesten und weiteren Terminen. Der Jugend-Klimagipfel der Vereinten Nationen in New York startet am 21. September, ihm folgt zwei Tage später der UN-Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs vor der UN-Generalversammlung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal