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China fordert USA zu Ende der Strafzölle auf


Ende des Handelskrieges?
Peking: USA beschmieren das politische System Chinas

Von dpa, pdi

22.02.2021Lesedauer: 1 Min.
Chinas Außenminister Wang Yi: "Wir sind bereit für eine offene Kommunikation mit der US-Seite".Vergrößern des BildesChinas Außenminister Wang Yi: "Wir sind bereit für eine offene Kommunikation mit der US-Seite". (Quelle: Andy Wong/ap-bilder)
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Im Schatten der Corona-Pandemie tobt weiter ein Handelskrieg zwischen China und den USA. Peking hat nun Dialogbereitschaft signalisiert, fordert aber Zugeständnisse aus Washington.

China hat die USA zu einer Neuausrichtung ihrer Politik und einem Ende bestehender Strafzölle und Sanktionen aufgerufen. Peking hoffe, dass die USA "so bald wie möglich ihre Politik anpassen und unangemessene Zölle auf chinesische Waren aufgeben" werden, sagte Außenminister Wang Yi in einer Rede anlässlich eines Politik-Forums in Peking. Auch chinesische Unternehmen sollten nicht mehr mit einseitigen Sanktionen belegt werden.

"Wir sind bereit für eine offene Kommunikation mit der US-Seite", sagte Wang Yi. Er forderte Washington aber auch dazu auf, Chinas Kerninteressen zu respektieren und die Kommunistische Partei sowie das politische System Chinas "nicht mehr zu beschmieren".

Biden lässt keine Kursänderung erkennen

Nachdem Donald Trump eine harte Linie gegen Peking gefahren hatte, sind die Beziehungen der beiden größten Volkswirtschaften so schlecht wie nie. Auch der neue US-Präsident Joe Biden ließ in seinen ersten Wochen im Amt zunächst keine Kursänderung erkennen.

Im seinem ersten Telefonat mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping vor zwei Wochen waren die Gegensätze zwischen den beiden Mächten offen aufeinandergeprallt. Nach Angaben des Weißen Hauses unterstrich Biden in dem Gespräch seine "grundlegenden Sorgen über Pekings zwangsweise und unfaire wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschließlich gegenüber Taiwan".

Chinas Präsident hielt dagegen. Er warnte vor einer "Konfrontation, die definitiv katastrophal für beide Länder und die Welt ist".

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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