• Home
  • Politik
  • Ausland
  • Internationale Politik
  • Chinas Pazifik-Plan: Westen reagiert alarmiert


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextOlympische Kernsportart vor dem AusSymbolbild f├╝r einen TextPolizist bei Drogeneinsatz schwer verletztSymbolbild f├╝r einen TextGiffey f├Ąllt auf falschen Klitschko reinSymbolbild f├╝r einen TextAuto rast durch H├╝tte mit FeierndenSymbolbild f├╝r ein VideoRiesige Wasserhose rast auf Urlaubsort zuSymbolbild f├╝r einen TextPolizist schie├čt 25-J├Ąhrigem in den BauchSymbolbild f├╝r ein VideoSchweigh├Âfer spricht ├╝ber seine BeziehungSymbolbild f├╝r einen TextTouristin: "Grausame" Behandlung auf MaltaSymbolbild f├╝r einen TextTiefe Einblicke beim FilmpreisSymbolbild f├╝r einen TextNiederl├Ąndische Royals in SommerlooksSymbolbild f├╝r einen TextBetrunkene aus Flugzeug geworfenSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserDFB-Spielerin offen ├╝ber KrebserkrankungSymbolbild f├╝r einen TextPer Zug durch Deutschland - jetzt spielen

Westliche Staaten reagieren alarmiert auf Chinas Pazifik-Pakt

Von afp
26.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein chinesischer Helikopter hebt bei einer Milit├Ąr├╝bung ab: Die Sorge ├╝ber wachsenden Einfluss der Volksrepublik im S├╝dpazifik w├Ąchst.
Ein chinesischer Helikopter hebt bei einer Milit├Ąr├╝bung ab: Die Sorge ├╝ber wachsenden Einfluss der Volksrepublik im S├╝dpazifik w├Ąchst. (Quelle: VCG/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mehrere Staaten im S├╝dpazifik wollen enger mit China kooperieren ÔÇô unter anderem in den Bereichen Cybersicherheit und Polizei. Daf├╝r gibt es Millionen. Westliche Staaten warnen vor undurchsichtigen Deals.

Westliche Staaten haben alarmiert auf ein geplantes Kooperationsabkommen Chinas mit mehreren S├╝dpazifik-Staaten reagiert. Peking versuche, seinen Einfluss in der Region zu vergr├Â├čern, sagte der neue australische Premierminister Anthony Albanese. Auch die US-Regierung warnte die Pazifikstaaten vor "undurchsichtigen" Abkommen mit Peking. Der chinesische Au├čenminister Wang Yi wies die Kritik zur├╝ck.

Chinas Entwurf des Pakts mit dem Titel "Gemeinsame Entwicklungsvision" sieht eine weitreichende Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Wirtschaft vor. Geplant ist demnach eine millionenschwere Unterst├╝tzung Chinas f├╝r zehn Inselstaaten. Dazu geh├Âren Papua-Neuguinea, Fidschi, Tonga, Vanuatu, Samoa, Mikronesien, Kiribati, Niue sowie die Salomonen und die Cookinseln.

US-Regierung warnt vor "undurchsichtigen Deals"

Der Vertragsentwurf bietet ihnen auch die Aussicht auf ein Freihandelsabkommen mit Peking und Zugang zu Chinas riesigem Markt. Im Gegenzug w├╝rde die Volksrepublik an der Polizeiausbildung und dem Ausbau der Cybersicherheit beteiligt und erhielte besseren Zugang zu nat├╝rlichen Ressourcen vor Ort.

Die US-Regierung bef├╝rchtet nach Angaben des Au├čenministeriums, dass die Abkommen "in einem ├╝bereilten, intransparenten Prozedere" ausgehandelt werden k├Ânnten. Bei China gebe es ein "Muster, undurchsichtige, vage Deals mit wenig Transparenz oder regionalen Absprachen" anzubieten, sagte Au├čenamtssprecher Ned Price.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Tr├Ąger von Putins Atomkoffer soll niedergeschossen worden sein
Vadim Zimin (r.) bei der ├ťberreichung des Atomkoffers an Waldimir Putin (l.) 1999: Zimin soll zuletzt wegen Korruptionsvorw├╝rfen unter Hausarrest gestanden haben.


China weist Vorw├╝rfe zur├╝ck

Auch Australiens Premierminister Albanese warnte vor dem wachsenden Einfluss Chinas in der Region. Australien m├╝sse darauf reagieren und sein Engagement im Pazifik-Raum verst├Ąrken, sagte er.

Die neuseel├Ąndische Premierministerin Jacinda Ardern erkl├Ąrte, die Region habe keinen Bedarf an Pekings Unterst├╝tzung im Sicherheitsbereich. "Wir sind der festen ├ťberzeugung, dass wir im Pazifik-Raum ├╝ber die Mittel und die F├Ąhigkeit verf├╝gen, auf alle bestehenden Sicherheitsherausforderungen zu reagieren", sagte sie.

Der chinesische Au├čenminister Wang Yi, der am Donnerstag eine mehrt├Ągige Reise durch acht Pazifik-Staaten antrat, wies die Vorw├╝rfe zur├╝ck. "Chinas Zusammenarbeit mit den pazifischen Inselstaaten richtet sich nicht gegen ein bestimmtes Land", sagte er bei seinem Besuch in Honiara, der Hauptstadt der Salomonen.

Angst vor chinesischem Milit├Ąrst├╝tzpunkt

Er warnte andere L├Ąnder vor Einmischung in der Angelegenheit. "Alle pazifischen Inselstaaten haben das Recht, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen." Der Pakt k├Ânnte am Montag beschlossen werden, wenn Wang auf den Fidschi-Inseln mit den Au├čenministern der Region zusammentrifft.

Der S├╝dpazifik wird zunehmend zum Schauplatz des Wettbewerbs zwischen China und den USA. Peking versucht seit einiger Zeit, eine gr├Â├čere milit├Ąrische, politische und wirtschaftliche Pr├Ąsenz im S├╝dpazifik aufzubauen. Zuletzt unterzeichnete es mit den Salomonen bereits ein weitreichendes Sicherheitsabkommen.

Die USA und Australien bef├╝rchten seit langem, dass China einen Milit├Ąrst├╝tzpunkt im S├╝dpazifik errichten k├Ânnte. Dieser w├╝rde es der chinesischen Marine erlauben, ihre Macht weit ├╝ber ihre Grenzen hinaus auszudehnen. Wang wies dies zur├╝ck: China habe "├╝berhaupt nicht die Absicht", eine Milit├Ąrbasis auf den Salomonen zu errichten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Sonja Eichert
Von Sonja Eichert
AustralienChinaPekingPolizei
Politik international


t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website