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Syrien: Deserteure töteten offenbar 27 Soldaten


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Deserteure in Syrien töteten offenbar 27 Soldaten

Von dpa, dapd, afp
Aktualisiert am 15.12.2011Lesedauer: 2 Min.
Ein Amateurvideo zeigt Gefechte in der Provinz Daraa zwischen Armee und Demonstranten
Ein Amateurvideo zeigt Gefechte in der Provinz Daraa zwischen Armee und Demonstranten (Quelle: ap-bilder)
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In der syrischen Provinz Daraa sollen Deserteure der Armee mindestens 27 ehemalige Kameraden und Angehörige der Sicherheitskräfte getötet haben. Das berichtete die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter. Die Regierung hat den Soldaten nach Angaben von Human Rights Watch eindeutige Schießbefehle erteilt, um die Proteste im Land niederzuschlagen.

Daraa gilt als Hochburg des Protests der Oppositionsbewegung gegen Staatschef Baschar al-Assad. Im Umland der Stadt Idlib wurde ein Zivilist getötet. Am Vortag sollen Assad-Truppen 40 Menschen getötet haben, die meisten von ihnen in den Provinzen Homs und Hama. Eine unabhängige Bestätigung für diese Berichte gab es nicht.

Schießbefehle erteilt

Die staatlichen Medien meldeten, am Mittwoch seien sieben Angehörige der Sicherheitskräfte zu Grabe getragen worden, die von Extremisten getötet worden seien. Das Fernsehen strahlte am Mittwochabend das "Geständnis" eines Mannes aus, der sagte, er habe als Mitglied einer bewaffneten Gruppe in der Stadt Homs neun Frauen vergewaltigt und getötet. Er habe für jeden Menschen, den er erschossen habe, Geld erhalten.

Assads Soldaten sollen Schießbefehle und die Anweisung erhalten haben "mit allen nötigen Maßnahmen" gegen die Demonstranten vorzugehen, zitierte Human Rights Watch Überläufer aus den Reihen des Militärs. Die Männer hätten Namen und Dienstgrad von Dutzenden Führungskräften genannt, die ihnen befohlen hätten, zu schießen und zu töten, heißt es in einem aktuellen Bericht der in New York ansässigen Organisation.

Die Veröffentlichung stützt sich auf mehr als 60 Gespräche mit Deserteuren aus Militär und Geheimdienst. Darin werden über 70 Führungskräfte namentlich benannt, die die Gewalt angeordnet oder abgesegnet haben sollen.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

"Jeder einzelne der in diesem Bericht genannten Offiziellen, bis hin in die höchsten Ebenen der syrischen Regierung, sollte sich für seine Verbrechen gegen das syrische Volk verantworten", forderte HRW. Es gehe um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, der UN-Sicherheitsrat müsse Syrien vor den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) bringen. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind seit Beginn der Proteste gegen das Assad-Regime im März mehr als 5000 Zivilisten ums Leben gekommen.

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