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141 Tote bei Angriff auf libyschen Stützpunkt

dpa, lc

19.05.2017Lesedauer: 1 Min.
Seit dem Sturz von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 herrscht Chaos.
Seit dem Sturz von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 herrscht Chaos. (Quelle: dpa-bilder)
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Bei dem Angriff regierungstreuer Kämpfer in Libyen auf einen Stützpunkt rivalisierender Einheiten sind nach Angaben aus Armeekreisen mindestens 141 Menschen getötet worden.

Bei den meisten Opfern handele es sich um Soldaten, die dem abtrünnigen General Chalifa Haftar angehörten, teilte ein Sprecher der Haftar-treuen Truppen mit. Weitere Opfer seien Zivilisten, die auf dem Stützpunkt arbeiteten oder sich in der Nähe aufhielten, überdies habe es standrechtliche Hinrichtungen gegeben. "Die Soldaten kamen von einer Militärparade zurück, sie waren unbewaffnet", sagte der Sprecher Ahmed al-Mesmari. Die meisten von ihnen seien hingerichtet worden.

Personelle Konsequenzen gezogen

Die libysche Einheitsregierung teilte mit, es sei eine Untersuchungskommission zu dem Angriff eingerichtet worden. Es seien bereits personelle Konsequenzen gezogen worden. So sei unter anderen Verteidigungsminister Al-Mahdi al-Barghati von seinen Aufgaben entbunden worden, bis die Verantwortlichen identifiziert seien.

Eine Miliz auf Seiten der von der UN unterstützten libyschen Einheitsregierung hatte Militärkreisen zufolge am Donnerstag die Luftwaffenbasis Brak al-Schati attackiert. Diese wird von Haftar-treuen Einheiten kontrolliert. Haftar unterstützt mit seinen Kämpfern die Gegenregierung in Bengasi. Zuletzt aber hatte es eine vorsichtige Annäherung des Generals mit dem Chef der Einheitsregierung, Fajes al-Sarradsch, gegeben.

Seit Herbst 2011 herrscht Chaos in Libyen

Der UN-Sondergesandte für Libyen, Martin Kobler, hatte sich entsetzt über den Angriff gezeigt. Auch er hatte Berichte über mögliche Massenhinrichtungen erwähnt. Seit dem Sturz von Libyens langjährigem Machthaber Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 herrscht Chaos in dem nordafrikanischen Land. Trotz der Bildung der Einheitsregierung werden weite Teile des Landes weiter von bewaffneten Milizen kontrolliert.

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