Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Krieg im Jemen: Huthi-Rebellen erklären sich zu Waffenruhe bereit

Sorge vor humanitärer Krise  

Rebellen im Jemen erklären sich zu Waffenruhe bereit

19.11.2018, 09:08 Uhr | AFP

Krieg im Jemen: Huthi-Rebellen erklären sich zu Waffenruhe bereit. Ein Mann läuft durch die Straßen von Sanaa: Die Stadt wird von den Huthi-Rebellen kontrolliert. (Archivbild) (Quelle: Xinhua/Mohammed Mohammed)

Ein Mann läuft durch die Straßen von Sanaa: Die Stadt wird von den Huthi-Rebellen kontrolliert. (Archivbild) (Quelle: Xinhua/Mohammed Mohammed)

Die Lage im Jemen spitzt sich weiter zu. Nun dürfen die Einwohner des Landes zumindest für kurze Zeit aufatmen: Die Huthi-Rebellen wollen ihre Raketenangriffe einstellen. 

Ein hochrangiger Vertreter der jemenitischen Huthi-Rebellen hat die Bereitschaft für einen Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland signalisiert. Er rufe alle Seiten dazu auf, "den Abschuss von Raketen und Drohnen einzustellen", schrieb Mohammed Ali al-Huthi, Anführer des Höheren Revolutionskomitees, im Kurzbotschaftendienst Twitter. Damit solle der Stopp "aller militärischer Aktionen an allen Fronten" vorbereitet werden, "um Frieden zu erreichen", hieß es weiter.

Am Freitag hatte der UN-Sondergesandte für den Jemen, Martin Griffiths, einen Besuch der von den Huthi-Rebellen kontrollierten Stadt Sanaa angekündigt, um Friedensgespräche zu vereinbaren. Ali al-Huthi erklärte, sein Aufruf sei darauf abgerichtet, "die Bemühungen des Gesandten zu unterstützen und unsere guten Absichten zu beweisen". Demnach habe Griffith die Rebellen dazu aufgefordert, den Raketen- und Drohnenbeschuss einzustellen.


Rund 10.000 Menschen starben bereits in dem Krieg

Im Jemen herrscht seit 2014 ein Krieg zwischen den vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen und den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi. Nach UN-Angaben wurden bereits rund 10.000 Menschen getötet, unter ihnen Tausende Zivilisten. Als Folge des Konflikts leiden nach UN-Angaben acht Millionen Einwohner unter Lebensmittelengpässen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
SmartHome Komfortpaket statt 169,96 € nur 89,99 €*
zu Magenta SmartHome
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018