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Syrien: Kurden melden Fortschritte im Kampf um letzte IS-Bastion Al-Baghus

Schlacht um Al-Baghus  

Kurden melden Fortschritte im Kampf um letzte IS-Bastion

13.02.2019, 11:24 Uhr | dpa

Syrien: Kurden melden Fortschritte im Kampf um letzte IS-Bastion Al-Baghus. Al-Baghus im Osten Syriens: Kämpfer der von den USA unterstützten Kurdenmiliz SDF feuern Granaten auf die letzte Hochburg des IS. (Quelle: dpa)

Al-Baghus im Osten Syriens: Kämpfer der von den USA unterstützten Kurdenmiliz SDF feuern Granaten auf die letzte Hochburg des IS. (Quelle: dpa)

Im syrischen Al-Baghus sollen sich noch mehrere Hundert Kämpfer des "Islamischen Staats" verschanzt haben. Die Kurden-Miliz SDF will die Terrormiliz nun auch von dort vertreiben.

Im Kampf um die letzte Bastion der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) in Syrien haben die Kurden nach eigenen Angaben spürbare Fortschritte am Boden erzielt. Allerdings leisteten die Extremisten in dem Ort Al-Baghus erbitterten Widerstand, sagte der Sprecher der von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) am Mittwochmorgen.

In den Reihen des IS seien kampferprobte Anhänger, die schon in den Kriegen in Tschetschenien oder Afghanistan Erfahrung gesammelt hätten. "Die Terrororganisation verteidigt ihre letzte Bastion", so Bali. "Sie hat nur die Wahl: Tod oder Kapitulation. Die Dschihadisten ziehen den Kampf vor." Der Angriff auf Al-Baghus sei zudem schwierig, weil der IS Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchten.

Viele Ausländer unter IS-Kämpfern

Die SDF hatten am Samstag eine Offensive auf die letzte syrische Bastion der IS-Terrormiliz begonnen. In dem Ort Al-Baghus sollen sich noch mehrere Hundert IS-Kämpfer verschanzen, darunter viele Ausländer. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge konnten in den vergangenen Tagen rund 1.500 Zivilisten fliehen, die meisten davon Frauen und Kinder.


In dem kleinen Ort soll sich Medien zufolge auch IS-Chef Abu Bakr al-Bagdadi aufgehalten haben, mittlerweile aber von dort geflohen sein. Über ihn gebe es keine Informationen, erklärte Bali weiter.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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