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Vor Lampedusa: Küstenwache rettet 57 Menschen – und bringt sie nach Italien


Küstenwache rettet 57 Menschen – und bringt sie nach Italien

Von dpa, jmt

Aktualisiert am 18.08.2019Lesedauer: 1 Min.
Ein Schiff der italienischen Küstenwache (Archivbild): Vor der Küste Lampedusas haben die Einsatzkräfte 57 Menschen gerettet.Vergrößern des BildesEin Schiff der italienischen Küstenwache (Archivbild): Vor der Küste Lampedusas haben die Einsatzkräfte 57 Menschen gerettet. (Quelle: Guardia Costiera/Reuters-bilder)
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Während das Rettungsschiff "Open Arms" noch immer Gerettete an Bord hat und sie nicht an Land bringen darf, rettet auch die italienische Küstenwache Menschen. Und bringt sie an Land.

Die italienische Küstenwache hat nahe Lampedusa 57 Menschen auf einem Boot entdeckt und auf die Insel gebracht. Es handele sich wahrscheinlich um Tunesier, die auf dem Seeweg Italien erreichen wollten, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag. Demnach befand sich das Boot vor der Küste von Lampione, einer unbewohnten Nachbarinsel von Lampedusa.

Konflikt um Schiff "Open Arms"

Unter den in Seenot Geratenen waren eine schwangere Frau und ein Junge, der offenbar einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte. Ein Arzt untersuchte ihn, bevor er mit den anderen am Samstagabend in ein Aufnahmezentrum gebracht wurde.

Vor Lampedusa harrt derzeit das spanische Rettungsschiff "Open Arms" mit Dutzenden geretteten Menschen aus und wartet auf einen Hafen zum Einlaufen. Kurz vor einer möglicherweise gefährlichen Eskalation an Bord hatte Italiens rechtsradikaler Innenminister Matteo Salvini am Samstag erlaubt, dass 27 unbegleitete Minderjährige an Land gehen dürften. Am späten Abend twitterte die Hilfsorganisation Open Arms, die 27 hätten das Schiffe verlassen können. Zwei weitere Minderjährige blieben an Bord, da sie nicht alleine reisen. Damit befinden sich nun noch 107 Migranten auf der "Open Arms".


Zwischen Anfang Januar und Anfang Juli erreichten knapp 3.100 Migranten per Boot Italien, wie Matteo Villa von der Denkfabrik ISPI schätzt. Lediglich acht Prozent von ihnen – etwa 246 – seien von Hilfsorganisationen gerettet worden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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