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USA und Iran tauschen Gefangene – trotz schwerer Krise

Trotz schwerer Krise  

USA und Iran tauschen Gefangene

07.12.2019, 18:39 Uhr | rtr

USA und Iran tauschen Gefangene – trotz schwerer Krise. Der iranische Außenminister Sarif und Massud Soleimani: Die USA warfen dem Wissenschaftler vor, die Sanktionen gegen den Iran zu verletzen. (Quelle: AP/dpa/Javad Zarif twitter account)

Der iranische Außenminister Sarif und Massud Soleimani: Die USA warfen dem Wissenschaftler vor, die Sanktionen gegen den Iran zu verletzen. (Quelle: Javad Zarif twitter account/AP/dpa)

Die USA und der Iran trotz ihrer schweren diplomatischen Krise zwei Gefangene getauscht. Der iranische Außenminister dankte der Schweizer Regierung für ihre Vermittlung.

Die USA und der Iran haben trotz ihres heftigen Sanktionsstreits zwei Gefangene ausgetauscht. Der Sino-Amerikaner Xiyue Wang, der 2016 im Iran festgenommen und später wegen Spionage angeklagt wurde, sei frei, hieß es am Samstag in iranischen Regierungskreisen. Die Regierung in Washington habe im Gegenzug dafür den iranischen Professor Massud Soleimani auf freien Fuß gesetzt. Beide würden in ihre Heimatländer zurückgeflogen. Wangs Ehefrau bestätigte die Freilassung ihres Mannes.

Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Sarif dankte allen Beteiligten an den Gesprächen, vor allem aber der Schweizer Regierung. Die Schweiz vertritt die diplomatischen Interessen der USA im Iran, seit die beiden Länder ihre Beziehungen kurz nach der Islamischen Revolution 1979 kappten.

Xiyue Wang ist US-Bürger, studierte in Princeton und forschte 2016 im Iran für seine Dissertation, als er festgenommen wurde. Der Iran warf ihm vor, als Forschung getarnte Spionage zu betreiben, was seine Familie und die Universität bestreiten.
 

 
Der Stammzellen-Experte Soleimani wurde im Oktober 2018 am Flughafen von Chicago verhaftet. Die USA beschuldigen ihn, versucht zu haben, biologisches Material in den Iran zu bringen und damit gegen US-Sanktionen gegen die Islamische Republik wegen deren Atomprogramm verstoßen zu haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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