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USA nehmen Verhandlungen mit Taliban wieder auf

Nach drei Monaten  

USA nehmen Verhandlungen mit Taliban wieder auf

07.12.2019, 11:46 Uhr | AFP

USA nehmen Verhandlungen mit Taliban wieder auf . Donald Trump und der afghanische Präsident Ashraf Ghani: Beim Truppenbesuch  an Thanksgiving versprach der US-Präsident die Wiederaufnahme der Gespräche mit den Taliban. (Quelle: dpa/Alex Brandon)

Donald Trump und der afghanische Präsident Ashraf Ghani: Beim Truppenbesuch an Thanksgiving versprach der US-Präsident die Wiederaufnahme der Gespräche mit den Taliban. (Quelle: Alex Brandon/dpa)

Taliban und USA verhandeln wieder. Präsident Trump hatte die Friedensverhandlungen im September beendet, nachdem die Taliban eine Reihe von Anschlägen verübt hatten.

Die USA haben die Verhandlungen mit den Taliban am Samstag in Katar nach Angaben aus US-Quellen wieder aufgenommen. Die Gespräche seien in Doha fortgesetzt worden, der Fokus liege auf einer Reduzierung der Gewalt mit dem Ziel innerafghanischer Verhandlungen und einer Waffenruhe, sagte die US-Quelle.

US-Präsident Donald Trump hatte im September die Friedensverhandlungen nach einer Reihe von Anschlägen der Taliban in Afghanistan für "tot" erklärt. Vor wenigen Tagen kündigte das US-Außenministerium dann an, die Verhandlungen sollten in Kürze wieder aufgenommen werden.

Trump: Taliban wollen "Deal"

Zuvor hatte Trump bei einem Truppenbesuch in Afghanistan eine Wiederaufnahme der Gespräche angekündigt. Die Taliban wollten "einen Deal machen".

Trump will ein Ende des 18-jährigen Bürgerkriegs in Afghanistan - auch, um für das Wahljahr 2020 einen außenpolitischen Erfolg vorweisen zu können. Die USA waren 2001 nach den Anschlägen des 11. September in Afghanistan eingerückt, um das Terrornetzwerk Al-Kaida zu bekämpfen. Derzeit sind in dem Land noch rund 13.000 US-Soldaten stationiert.
 

 
Die Taliban, die die Regierung in Kabul als Marionette der USA ansehen, haben bisher eine Waffenruhe abgelehnt. Immer wieder werden in Afghanistan tödliche Anschläge verübt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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