Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Vor Libyen im Mittelmeer: "Sea Watch 4" rettet 200 Menschen aus Seenot

Erster Einsatz des Schiffes  

"Sea Watch 4" rettet 200 Menschen aus Seenot

25.08.2020, 08:01 Uhr | AFP

Mittelmeer: "Sea-Watch 4" rettet mehr als 200 Migranten

Das Rettungsschiff "Sea-Watch 4" hat bei seiner ersten Fahrt im Mittelmeer in kurzer Zeit mehr als 200 Migranten vor Libyen an Bord genommen. Nun suchen die deutschen Helfer nach einem Hafen. (Quelle: t-online.de)

Vor der libyschen Küste: Innerhalb weniger Tage hat die "Sea-Watch 4" mehr als 200 Migranten gerettet – nun steigt der Druck an Bord. (Quelle: t-online.de)


In den Gewässern vor Libyen haben italienische Behörden zivile Rettungsschiffe festgesetzt, doch Menschen sind weiter in Not. Nun hat die "Sea Watch 4" bei ihrem ersten Einsatz bereits 200 Menschen retten können.

Das Seenotrettungsschiff "Sea Watch 4" hat bei seinem ersten Einsatz im Mittelmeer innerhalb von gut einer Woche bereits mehr als 200 Menschen aus Seenot gerettet. Das teilte der Trägerverein United4Rescue am Montag mit. Die hohe Zahl zeige, "wie dringlich das Thema der Seenotrettung im zentralen Mittelmeer ist", erklärte Vorstandsmitglied Thies Gundlach.

Die unter anderem von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützte "Sea Watch 4" war am 15. August zu ihrem ersten Einsatz ausgelaufen. Da andere zivile Rettungsschiffe unter anderem durch italienische Behörden festgesetzt wurden, ist das frühere Forschungsschiff derzeit das einzige zivile Rettungsschiff in den Gewässern vor Libyen.

570 beteiligte Organisationen 

"Wir sind wirklich dankbar, dass unser Bündnisschiff nach all den Monaten des Wartens endlich Leben retten konnte", betonte Gundlach. United4Rescue unterstützt als unabhängiger, gemeinnütziger Verein die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer.

Darüber hinaus unterstützt der Verein auch andere zivile Seenotrettungsorganisationen. Beteiligt sind mehr als 570 Organisationen, Initiativen, Unternehmen, Vereine und Stiftungen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal