Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Pakistan: Bombe in Koranschule tötet sieben Kinder – Dutzende Verletzte

Anschlag in Pakistan  

Bombe in Koranschule tötet sieben Kinder – Dutzende Verletzte

27.10.2020, 09:21 Uhr | dpa

Pakistan: Bombe in Koranschule tötet sieben Kinder – Dutzende Verletzte. Rettungshelfer und Polizisten am Tatort: Zahlreiche Menschen wurden bei der Explosion verletzt. (Quelle: dpa/Muhammad Sajjad)

Rettungshelfer und Polizisten am Tatort: Zahlreiche Menschen wurden bei der Explosion verletzt. (Quelle: Muhammad Sajjad/dpa)

Im Nordwesten Pakistans haben Unbekannte einen Bombenanschlag auf eine Koranschule verübt. Die Explosion riss sieben Kinder in den Tod, viele weitere kämpfen um ihr Leben.

Bei einer Bombenexplosion in einer Koranschule sind im Nordwestens Pakistans mindestens sieben Kinder getötet worden. Etwa 70 weitere seien bei dem Vorfall in der Stadt Peshawar verwundet worden, sagte Kamran Bangash, Informationsminister der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, am Dienstag. 

Ein Unbekannter werde verdächtigt, einen Sprengsatz in der Koranschule platziert zu haben, sagte ein Polizist. Premierminister Imran Khan verurteilte die Tat als "feigen, barbarischen Angriff" und versprach die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Viele Kinder sind in einem kritischen Zustand

In den Krankenhäusern der Stadt wurde der Notstand ausgerufen, Polizei und Sicherheitskräfte wurden in Alarmbereitschaft versetzt. Viele der verletzten Jungen im Alter zwischen acht und 15 Jahren befänden sich in einem kritischen Zustand, sagte ein Krankenhausarzt. Etwa 100 Kinder und Jugendliche sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Seminargebäude aufgehalten haben. Fernsehbilder zeigten ein Trümmerfeld im Inneren der Koranschule. Zunächst bekannte sich niemand zum Anschlag.

Einsatzkräfte in der Koranschule in Pakistan: Etwa 100 Kinder und Jugendliche sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Gebäude aufgehalten haben. (Quelle: dpa/Muhammad Sajjad)Einsatzkräfte in der Koranschule in Pakistan: Etwa 100 Kinder und Jugendliche sollen sich zum Zeitpunkt der Explosion in dem Gebäude aufgehalten haben. (Quelle: Muhammad Sajjad/dpa)

Im Nordwesten Pakistans war es nach einer Militäroffensive gegen islamistische Terrorgruppen im Jahr 2014 lange Zeit ruhig. Immer wieder kam es in der Grenzregion zu Afghanistan jedoch zu Angriffen islamistischer Extremisten. Das Attentat erinnert an den Anschlag pakistanischer Taliban, die 2014 in einer Schule in Peshawar mehr als 150 Menschen getötet hatten, vor allem Kinder und Jugendliche.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal