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Scharfe Kritik an Donald Trump aus eigener Partei: Wegen Rassist Nick Fuentes


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Scharfe Kritik an Trump aus eigener Partei

Von reuters
Aktualisiert am 28.11.2022Lesedauer: 2 Min.
USA-ELECTION/TRUMP
Donald Trump: Der Ex-Präsident lud Nick Fuentes, einen in den USA prominenten Rassisten, zu einem Empfang in seinem Privatanwesen ein. (Quelle: Gaelen Morse/imago images)
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Kaum hat Trump seine Kandidatur fürs Weiße Haus erklärt, macht er mit zwielichtigen Dinnergästen von sich reden. Beschwerden kommen auch von seinen Parteifreunden.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump wird aus den eigenen Reihen für den Empfang des Rassisten Nick Fuentes in seinem Anwesen Mar-a-lago im Bundesstaat Florida kritisiert. "Ich denke nicht, dass es für einen Anführer, der ein Beispiel für das Land oder die Partei sein will, eine gute Idee ist, sich mit einem bekennenden Rassisten oder Antisemiten zu treffen", sagte der Gouverneur von Arkansas, Asa Hutchinson, am Sonntag dem Sender CNN.

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James Comer, der einflussreiche republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus, sagte dem Sender NBC, Trump brauche ein besseres Urteilsvermögen bei der Frage, mit wem er zu Abend esse. Trump will bei der Präsidentenwahl 2024 wieder für die Republikaner antreten.

Das US-Justizministerium beschreibt Fuentes als jemanden, der Weiße anderen Menschen für überlegen hält. Er hatte an der Kundgebung von Trump-Anhängern am 6. Januar 2021 teilgenommen, die dem Sturm auf das Kapitol vorausgegangen war. Die Bürgerrechtsgruppe Anti-Defamation League erklärte, Fuentes habe den Holocaust ins Lächerliche gezogen.

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Nick Fuentes (Archivbild): Er hatte Donald Trump 2021 im Wahlkampf unterstützt. (Quelle: Rainmaker Photos via www.imago-images.de)

Trump: "Warum sollte ich einem Treffen nicht zustimmen?"

Trump erklärte auf seiner sozialen Plattform Truth Social, er habe Fuentes bei einem Empfang vergangene Woche kennengelernt, an dem auch der Rapper Ye, der unter seinem früheren Namen Kanye West bekannt ist, teilnahm.

Auch Ye ist bereits wegen antisemitischer Äußerungen kritisiert worden. Trump erklärte, er habe sich mit Ye gut verstanden. Der habe sich bei ihm nicht antisemitisch geäußert und nette Dinge über ihn in der TV-Sendung von Tucker Carlson gesagt. "Warum sollte ich einem Treffen nicht zustimmen? Außerdem kannte ich Nick Fuentes nicht", schrieb Trump.

Der frühere US-Botschafter in Israel, David Friedman, twitterte: "An meinen Freund Donald Trump, du bist besser als das. Auch ein Kennenlernen mit einem Antisemiten wie Kanye West und mit menschlichem Abschaum wie Nick Fuentes ist unannehmbar."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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  • Bastian Brauns
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