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Nach Rücktritten: Trump entlässt gesamtes AIDS-Beratergremium

Nach Rücktritten  

Trump feuert gesamtes Aids-Beratergremium

31.12.2017, 12:39 Uhr | dpa

Nach Rücktritten: Trump entlässt gesamtes AIDS-Beratergremium. US-Präsident Donald Trump hat seine bisherigen Aids-Berater gefeuert. (Quelle: AP/dpa/Manuel Balce Ceneta)

US-Präsident Donald Trump hat seine bisherigen Aids-Berater gefeuert. (Quelle: Manuel Balce Ceneta/AP/dpa)

Aus Protest gegen die Gesundheitspolitik von US-Präsident Donald Trump waren im Juni Mitglieder seines Aids-Beratergremiums zurückgetreten. Nun wurden die verbliebenen Mitglieder gefeuert. 

Die Regierung von Donald Trump hat nach übereinstimmenden Medienberichten das gesamte bisherige Beratergremium des Weißen Hauses für HIV/Aids-Fragen gefeuert. Nachdem bereits sechs Angehörige der Kommission im Juni zurückgetreten waren, hätten die noch verbliebenen zehn Mitglieder jetzt ihre Entlassungspapiere erhalten, schrieb unter anderem die "Washington Post".

Die Kündigung sei sofort wirksam, zitierte die Zeitung einen Betroffenen, den Epidemiologen Patrick Sullivan, der unter Trumps Vorgänger Barack Obama 2016 für vier Jahre in das Gremium berufen worden war. Es ist unter dem Kürzel PACHA bekannt, wurde 1995 ins Leben gerufen und berät das Weiße Haus bei der Aids-Bekämpfung. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und kommen aus verschiedenen gesellschaftlichen sowie beruflichen Gruppen.

Bei Regierungswechseln sei so etwas üblich

Mit ihrem Rücktritt im Sommer hatten die Mitglieder unter anderem gegen Trumps Versuche protestiert, Obamas Gesundheitsreform abzuschaffen. Ein solcher Schritt würde Menschen schaden, die mit HIV lebten, sagte einer aus der Gruppe der sechs, Scott Schoettes, der "Washington Post". Insgesamt habe die Trump-Regierung in der HIV/Aids-Frage keine Strategie und suche keinen Rat von außen.

Den Medienberichten zufolge argumentiert das Weiße Haus, dass es bei Regierungswechseln üblich sei, die Zusammensetzung von derartigen Beratergremien zu ändern. Aber ehemalige Mitglieder hätten dem widersprochen: Unter früheren Regierungen sei es Angehörigen gestattet gewesen, ihre vorgesehene Zeit zu absolvieren, bevor man sie ausgewechselt habe. Wann das Gremium neu besetzt wird, blieb zunächst unklar.

Quelle:

- Nachrichtenagentur dpa

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